PARTNER

An EUthyroid beteiligen sich 30 Partner aus 27 Ländern darunter anerkannte Experten aus Epidemiologie, Endokrinologie, Ernährungswissenschaften und Gesundheitsökonomie. Außerdem ist das globale Jodnetzwerk (IGN) dabei, das sich mit mehr als 100 regionalen und nationalen Koordinatoren und Partner-Agenturen weltweit gegen Jodmangel engagiert. Da sich beide Netzwerke stark überlappen, sollen von EUthyroid geeignete  Maßnahmen erarbeitet werden, die anschließend durch nationale Gesundheitsbehörden umgesetzt werden.

EUthyroid deckt mit 22 EU Mitgliedstaaten 94% der gesamten EU-Bevölkerung ab und des Weiteren sind mit Island, Israel, Mazedonien, Norwegen und der Schweiz fünf Staaten der Zentral- und West-Europäischen IGN-Gruppe beteiligt.

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Universitätsmedizin Greifswald


Die deutsche Universitätsmedizin Greifswald (UMG) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, die 2010 aus der medizinischen Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und dem Universitätsklinikum Greifswald gebildet wurde. In den letzten zwei Jahrzehnten lag das Hauptaugenmerk sowohl der medizinischen Hochschule als auch des Krankenhauses auf der Konsolidierung bevölkerungsbezogener Gesundheitsversorgung und Forschungsarbeit. Die UMG gliedert sich in 21 Kliniken und 19 Institute und jährlich inskribieren mehr als 200 Medizin- und Zahnmedizinstudenten neu.
Das Institut für Community Medicine wurde aufgrund des gesteigerten Interesses an bevölkerungsbezogener Medizin in den 1990er Jahren gegründet und hat sich zur, größten nicht-klinischen Abteilung an der UMG entwickelt. Bahnbrechende Forschungsergebnisse sowie demografische Übergangsmodelle zur zukünftigen Inanspruchnahme medizinischer Leistungen haben ihren Niederschlag nicht nur in zahlreichen Publikationen gefunden, sondern auch politische Entscheidungen gelenkt. Das Institut ist in vier Abteilungen unterteilt: Methoden der Community Medicine, Versorgungsepidemiologie und Community Health, Allgemeinmedizin und Study of Health in Pomerania – Klinisch-epidemiologische Forschung (SHIP-KEF).

In der Abteilung SHIP-KEFwird eine der weltweitumfassendsten populationsrelevanten Kohortenstudiendurchgeführt: die Study of Health in Pomerania (SHIP). Die wesentliche Aufgabe der Abteilung ist die in SHIPerfassten hochwertigen Daten zu erhalten, zu pflegen und als Grundlage für weitere Projekte innerhalb des Forschungsnetzwerkes der Community Medicine weiter auszubauen. Die Abteilung stellt ihre fachliche Kompetenz in standardisierter Datenakquise und -analyse bei umfassenden Projekten in klinischer und bevölkerungsbezogener Epidemiologie bereit.

© UMG Hausmann

Prof. Henry Völzke, MD

Prof. Henry Völzke arbeitet seit 15 Jahren als Epidemiologe und leitet die Abteilung SHIP-KEF in Greifswald. Völzke ist Projektleiter mehrerer umfassender internationaler Beobachtungsstudien in der Allgemeinbevölkerung und im klinischen Bereich, einschließlich der SHIP-Studie und dem nordostdeutschen Teil der deutschlandweiten Nationalen Kohorte. Außerdem ist Völzke Projektmitglied im GANI_MED-Konsortium, CARDIO-PREVENT und dem EU-finanzierten BiomarCare. Er besitzt Expertenwissen und Managementfähigkeiten zur Leitung kollaborativer Forschungsprojekte. Völzke ist außerdem als Mitglied wissenschaftlicher Beiräte und als derzeit amtierender Präsident der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie mit den Managementstrukturen anderer Projekte (Gutenberg Health Study, CARLA, UK Biobank) vertraut.

Rolle in EUthyroid

Innerhalb von EUthyroid bringt die UMG ihren Zugang zu nationalen Registern als Regional Manager ein und wird daher Daten von nationalen Registern und Instituten sammeln und an der Erstellung einer gemeinsamen Datenbank mitarbeiten (WP1). Des Weiteren obliegt der UMG die Verantwortung, nationale Beobachtungsstudien zu Schilddrüsen- und Jodmangelerkrankungen zu vereinheitlichen (WP2). die Universitätsmedizin Greifswald ein Open-Source Trainingsprogramm erstellen um eine harmonisierte Durchführung dieser Studien auf der ganzen Welt zu unterstützen. Als EUthyroid-Projektleiter beteiligt sich die UMG ebenfalls am Projektmanagement (WP7).

Völzke H, Schmidt CO, Baumeister SE, Ittermann T, Fung G, Krafczyk-Korth J, Hoffmann W, Schwab M, Meyer zu Schwabedissen HE, Dörr M, Felix SB, Lieb W, Kroemer HK. Personalized cardiovascular medicine: concepts and methodological considerations. Nature Rev Cardiol. 2013;10: 308 – 313.

Meisinger C, Ittermann T, Wallaschofski H, Heier M, Below T, Kramer A, Döring A, Nauck M, Völzke H. Geographic variations in the frequency of thyroid disorders and thyroid peroxidase antibodies in persons without former thyroid disease in Germany. Eur J Endocrinol. 2012;167: 363 – 371.

Ittermann T, Thamm M, Wallaschofski H, Rettig R, Völzke H. Serum thyroid-stimulating hormone levels are associated with blood pressure in children and adolescents. J Clin Endocrinol Metab. 2012;97: 828 – 834.

Teumer A, Rawal R, Homuth G, Ernst F, Heier M, Evert M, Dombrovski F, Völker U, Nauck M, Radke D, Ittermann T, Biffar R, Döring A, Gieger C, Klopp N, Wichmann HE, Wallaschofski H, Meisinger C, Völzke H. Genome-wide association study identifies four genetic loci associated with thyroid volume and goiter risk. Am J Hum Genetics. 2011;88: 664 – 673.

Völzke H, Alte D, Schmidt CO, Radke D, Lorbeer R, Friedrich N, Aumann N, Lau K, Piontek M, Born G, Havemann C, Ittermann T, Schipf S, Haring R, Baumeister SE, Wallaschofski H, Nauck M, Frick S, Arnold A, Jünger M, Mayerle J, Kraft M, Lerch MM, Dörr M, Reffelmann T, Empen K, Felix SB, Obst A, Koch B, Gläser S, Ewert R, Fietze I, Penzel T, Dören M, Rathmann W, Haerting J, Hannemann M, Röpcke J, Schminke U, Jürgens C, Tost F, Rettig R, Kors JA, Ungerer S, Hegenscheid K, Kühn JP, Kühn J, Hosten N, Puls R, Henke J, Gloger O, Teumer A, Homuth G, Völker U, Schwahn C, Holtfreter B, Polzer I, Kohlmann T, Grabe HJ, Rosskopf D, Kroemer HK, Kocher T, Biffar R, John U, Hoffmann W. Cohort profile: Study of Health in Pomerania. Int J Epidemiol. 2011;40: 294 – 307.

© Wikimedia Commons

KONTAKTINFORMATIONEN:

Universitätsmedizin Greifswald
Fleischmannstraße 8, 17475 Greifswald, Germany

Prof. Henry Völzke, MD

Tätigkeit: EUthyroid Coordinator, Principal Investigator, Regional Manager, WP Leader 7
E-Mail: voelzke@nulluni-greifswald.de
Tel: 00 49 3834 86 7707

www.medizin.uni-greifswald.de

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Nationales Institut für Gesundheit und Wohlfahrt


Das finnische Nationale Institute für Gesundheit und Wohlfahrt (THL) ist die größte Experten Organisation des finnischen Ministeriums für soziale Angelegenheiten und Gesundheit. Das THL entstand 2009 aus dem nationalen Institut für Gesundheitswesen und dem nationalen Forschungs- und Entwicklungszentrum für Wohlfahrt und Gesundheit. Das THL ist in 5 Abteilungen gegliedert: Wohlfahrt, Gesundheit, Infektionskrankheiten, Gesundheitsvorsorge, Gesundheit und Soziales.
Die Forschungseinheit für Genomik und Biomarker ist ein Labor, das im Bereich der klinischen Chemie und Biomarker arbeitet. Der Forschungsschwerpunkt liegt auf Biomarkern für Erkrankungen des Herz Kreislauf Systems und  der Schilddrüse, aber auch auf relevanten Markern für eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen wie Jod. Das Labor fungiert als Zentrallabor für zahlreiche Bevölkerungsstudien, die von der EU bzw. dem THL gefördert werden und ist von der FINAS (finnisches Institut für Normen im Qualitätsmanagement) akkreditiert (SFS-EN ISO/IEC 17025). Außerdem war es Partner in mehr als 100 nationalen und internationalen kollaborativen Forschungsprogrammen.

© Stefanie Freynschlag

Iris Erlund, PhD

Iris Erlund leitet seit 2009 die Biomarker Gruppe am THL. Unter ihrer Verantwortung ist das Labor stetig gewachsen und kann heute mit hohen, qualitätsorientierten Durchsatzraten aufwarten. Derzeit ist ErlundProjektleiterin des TEDDY Dietary Biomarkers Labors. Während der letzten zwei Jahre hat ihre Gruppe tausende Biomarker und Proben des TEDDY Projekts erfolgreich analysieren können. Außerdem überwacht Erlund die Analyse Jod-relevanter Biomarker in zahlreichen skandinavischen Bevölkerungsstudien mit Kindern, Schwangeren und Erwachsenen. Sie ist Mitglied der Jod-Arbeitsgruppe beim finnischen Ernährungsrat und arbeitet aktiv an einer verbesserten Jodversorgungslage der finnischen Bevölkerung.

Rolle in EUthyroid

Im Rahmen von EUthyroid erhält das THL als Regional Manager Zugang zu nationalen Registern und soll daher Daten nationaler Register und Institute sammeln und an der Erstellung einer gemeinsamen Datenbank mitarbeiten (WP1). Außerdem wird im Rahmen des Projekts das THL als Zentrallabor fungieren. In diesem sollen Schilddrüsenhormon und Antikörper in Serumproben sowie Jod in Urinproben ausgewertet werden. Die Ergebnisse werden anschließend verwendet, um die Labormessungen der rund 24 in Europa durchgeführten Studien mit Erwachsenen, Schwangeren und Kindern zu vereinheitlichen (WP2).

Alfthan G and Sundvall J. Blood samples and laboratory analyses. In EHES manual. Part A. Planning and preparation of the surveys. Tolonen H., editor. National Institute for Health and Welfare, 2013. Helsinki.

Alfthan G, Tolonen H, Lund L, Sundvall J. 5.5 Laboratory instructions for blood samples. In EHES Manual. Part B. Fieldwork procedures. Tolonen H, editor. National Institute for Health and Welfare, 2013, Helsinki.

Erlund I. Iodine intake in Finland – who needs to worry? Finnish. Bolus 1/2014, s. 6-7.

Langén VL, Niiranen TJ, Mäki J, Sundvall J, Jula AM. Thyroid-stimulating hormone reference range and factors affecting it in a nationwide random sample. Clin Chem Lab Med. 2014 Jun 20.

© Nationales Institut für Gesundheit und Wohlfahrt

KONTAKTINFORMATIONEN:

Nationales Institut für Gesundheit und Wohlfahrt
Mannerheimintie 166, 00271 Helsinki, Finland

Dr. Iris Erlund

Tätigkeit: Projektleiterin, Regional Manager, WP 2 Leiterin
E-Mail: iris.erlund@nullthl.fi
Tel: 00 358 29 524 8466

www.thl.fi

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Iodine Global Network (vormals ICCIDD Global Network)


Das Iodine Global Network (IGN) (vormals International Council for the Control of Iodine Deficiency Disorders Global Network) ist eine gemeinnützige Nicht-Regierungsorganisation, die sich die nachhaltige Beseitigung von Jodmangel weltweit zum Ziel gesetzt hat. Das IGN ist seit 25 Jahren offizielles technisches Beratungsgremium von Jodmangelerkrankungen (IDD – Iodine Deficiency Disorders)  der WHO und UNICEF und unterhält enge Beziehungen mit Patientengruppen, politischen Akteuren und Mitarbeitern im Gesundheitswesen europa- und weltweit. Das IGN arbeitet daran, weltweitjodiertes Speisesalz als besonders wirtschaftliche und nachhaltige Präventionslösung für Jodmangelerkrankungen einzuführen. Angesichts der weltweiten Ernährungslage setzt sich das Netzwerk für mehr politischen Willen und Bewusstsein sowie für die Bereitstellung von mehr Mitteln für Jodprogramme ein. Um nachhaltig Jodmangel Erkrankungen zu bekämpfen unterstützt IGN Hindernisse bei der Erstellung von Jodprogrammen zu identifizieren, anzugehen und zu überwinden.

© Stefanie Freynschlag

Prof. John H. Lazarus, MD

John H. Lazarus ist Professor Emeritus Endokrinologe mit einer 40-jährigen Erfahrung in der Klinik, Forschung und Lehre mit Schwerpunkt auf die Schilddrüse. Er ist regionaler Koordinator des IGN für West- und Zentraleuropa und Mitglied des IGN Management Council. Lazarus ist Koautor von mehr als 230 in PubMed gelisteten Publikationen und ist Editor mehrerer endokrinologischer Fachzeitschriften. Im Rahmen von EUthyroid arbeitet Prof. Lazarus unbezahlt mit.

Rolle in EUthyroid

IGN ist die wissenschaftlich autorisierte Stimme im Bereich der Jodversorgung. Es verfolgt seine Mission durch die Unterstützung  nationaler und internationaler Jodprogramme, indem es Ansätze, Partnerschaften und Ressourcen harmonisiert. Innerhalb von EUthyroid ist das IGN verantwortlich für die Verbreitung von Ergebnissen und Daten, die im Rahmen des Projektes erarbeitet wurden, auch und vor allem an wichtige politische Entscheidungsträger (WP6).

Lazarus JH, Brown RS, Daumerie C, Hubalewska-Dydejczyk A, Negro R, Vaidya B. 2014 European Thyroid Association Guidelines for the Management of Subclinical Hypothyroidism in Pregnancy and in Children. Eur Thyroid J. 2014;3:76-94.

Taylor PN, Minassian C, Rehman A, Iqbal A, Draman MS, Hamilton W, Dunlop D, Robinson A, Vaidya B, Lazarus JH, Thomas S, Dayan CM, Okosieme OE. TSH levels and risk of miscarriage in women on long-term levothyroxine: a community based study. J Clin Endocrinol Metab. 2014 online.

Bestwick JP, John R, Maina A, Guaraldo V, Joomun M, Wald NJ, Lazarus JH. Thyroid Stimulating Hormone and Free Thyroxine in Pregnancy: Expressing Concentrations as Multiples of the Median (MoM). Clinica Chimica Acta V. 2014;430:33–37.

Hamilton A, Newby PR, Carr-Smith JD, Disanto G, Allahabadia A, Armitage M, Brix TH, Chatterjee K, Connell JM, Hegedus L, Hunt PJ, Lazarus JH, Pearce SH, Robinson BG, Taylor JC, Vaidya B, Wass JA, Wiersinga WM, Weetman AP, Ramagopalan S, Franklyn JA, Gough SC, Simmonds MJ. Impact of month of birth on the development of autoimmune thyroid disease in the UK and Europe. J Clin Endocrinol Metab. 2014;jc20141270.

Taylor PN, Okosieme OE, Dayan CM, Lazarus JH. Impact of iodine supplementation in mild-to-moderate iodine deficiency: systematic review and meta-analysis. Eur J Endocrinol. 2013;170:R1-R15.

KONTAKTINFORMATIONEN:

Iodine Global Network (vormals ICCIDD Global Network)
375 des Épinettes, K1E 3E0 Ottawa, Ontario, Canada

Prof. John H. Lazarus, MD

Tätigkeit:Projektleiter, WP 6 Leiter
E-Mail: lazarus@nullcardiff.ac.uk
Tel.: 00 44 2920 755428

http://ign.org/

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Universität Patras


Die Universität Patras (UPATRAS) zählt 5 Fakultäten, u.a. die Medizinische Hochschule und die Abteilung für Endokrinologie, die 1983 gegründet wurden. Der renommierte Schilddrüsenspezialist Prof. Vagenakis wurde zum ersten Rektor der Fakultät berufen und seitdem konzentrieren sich die Forschungsarbeit und die klinischen Tätigkeiten auf Schilddrüsenerkrankungen. Dabei wird besonderes Augenmerk auf konfokale Mikroskopie, Epifluoreszenzmikroskopie, 3D-Rekonstruktion, FRAP-Messungen (Fluorescence Recovery after Photobleaching), FLIP (Fluorescence Loss In Photobleaching) und Förster-Resonanzenergietransfer (FRET) gelegt.

© upatras

Prof. Kostas B. Markou, MD

Kostas B. Markou ist Endokrinologe und arbeitet seit 1989 am Institut für Endokrinologie der Medizinischen Hochschule an der Universität Patras. Schwerpunkt seiner klinischen Forschungsarbeiten ist die Rolle von Jod in der Schilddrüsenphysiologie und -pathologie. Markou verfügt über langjährige Lehrerfahrung im Bereich von Schilddrüsen-Endokrinopathologien. Er ist Gründungsmitglied und Teamleiter des Programms für die Studie und Bekämpfung von Jodmangel in Aserbaidschan, Usbekistan und Georgien der „Iodation Group“ unter der Schirmherrschaft der Universität Patras, des Außen- und des Bildungsministeriums. Jodmangel ist ein zentrales Thema seiner Forschungsarbeiten, wie sich in der erheblichen Anzahl vorgetragener und veröffentlichter, wissenschaftlicher Publikationen zeigt. Er ist griechischer Repräsentant des Iodine Global Network (IGN).

Rolle in EUthyroid

Innerhalb von EUthyroid erhält die UPATRAS als Regional Manager Zugang zu nationalen Registern und soll daher Daten von nationalen Registern und Instituten sammeln und an der Erstellung einer gemeinsamen Datenbank mitarbeiten (WP1). An der UPATRAS wird derzeit eine landesweite Studie zur aktuellen Jodversorgungslage während der Schwangerschaft durchgeführt (WP2). UPATRAS arbeitet bei der Entwicklung und Validierung von Dried-Blood-Spot (DBS) Thyreoglobulin (TG) als neuartigem, funktionellem Biomarker mit, sowie den TG-Referenzbereich auf Bioproben Schwangerer anwenden (WP3).

Koukkou E, Kravaritis S, Mamali I, Markantes GG, Michalaki M, Adonakis GG, Georgopoulos NA, Markou KB. No increase in renal iodine excretion during pregnancy: a telling comparison between pregnant women and their spouses. Hormones (Athens). 2014;13(3):375-81.

Michalaki M, Volonakis S, Mamali I, Kalfarentzos F, Vagenakis AG, Markou KB. Dietary Iodine Absorption is not Influenced by Malabsorptive Bariatric Surgery. Obes Surg. 2014.

Michalaki M, Pylioti A, Loutas V, Mamali I, Markou KB. Absence of differences in urinary iodine excretion and thyroid function tests in operating room staff members using or not using iodine-containing antiseptic solutions. Thyroid. 2013;23(12):1659-60.

Markou KB, Koukkou EG. The Greek population is iodine sufficient and not at risk of iodine-induced hyperthyroidism. J Nutr. 2012;142(8):1611.

Pearce EN, Alexiou M, Koukkou E, Braverman LE, He X, Ilias I, Alevizaki M, Markou KB. Perchlorate and thiocyanate exposure and thyroid function in first-trimester pregnant women from Greece. Clin Endocrinol (Oxf). 2012;77(3):471-4.

© upatras

KONTAKTINFORMATIONEN:

Universität Patras
University Campus Rio Patras, 26500 Rio Patras, Greece

Prof. Kostas B. Markou, MD

Tätigkeit:Projektleiter, Regional Manager
E-Mail: markoukonst@nullupatras.gr
Tel.: 00 30 2610 999732

www.upatras.gr

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Erasmus Medical Centre Rotterdam


Das Erasmus MC (ERASMUSMC) ist das größte Universitätsklinikum in den Niederlanden und deckt alle medizinischen Fachrichtungen ab. Es ist vor allem für seine hochwertigen epidemiologischen und neurowissenschaftlichen Forschungsarbeiten bekannt. Die Abteilung für Innere Medizin verfügt über einen soliden Hintergrund bei der Untersuchung endokriner Determinanten von Erkrankungen sowohl im klinischen als auch experimentellen Bereich. Das Schilddrüsen-Labor gehört zum Rotterdamer Schilddrüsenzentrum und kooperiert international an vielen Forschungsprojekten. Dort analysiert man Schilddrüsenfehlfunktionen und die Wirkung der Schilddrüsenhormone in Proben aus umfangreichen Kohortenstudien mit molekularbiologischer Methoden kombiniert mit epidemiologischen Untersuchungen. Die Labormitarbeiter verfügen über ein breites Fachwissen in Biochemie, klinischer Endokrinologie, Genetik und klinischer Epidemiologie. Die Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie betreibt seit 30 Jahren epidemiologische Forschungen und ist eine der größten europäischen Zentren für epidemiologische Ätiologie im Bereich der Kinderpsychopathologie. Die Abteilung leitet die Sektion für Verhaltensforschung/Kognition in einer großangelegten longitudinalen Generation R Geburtenkohorte.

© Stefanie Freynschlag

Assoc. Prof. Robin Peeters, MD

Robin Peeters ist Internist und Endokrinologe und seit 2012 außerordentlicher Professor der klinischen Endokrinologie am Erasmus Medical Center. Peeters leitet seit 2011 das Rotterdamer Schilddrüsenzentrum, das aus einer Zusammenarbeit des Erasmus MC und Rotterdam Eye Hospital entstand und auf Patienten mit komplexen Schilddrüsenerkrankungen spezialisiert ist. Seine Forschungsarbeit umfasst zahlreiche Aspekte von Schilddrüsenerkrankungen, wie die Schlüsselrolle von Schilddrüsenhormonen in normal verlaufenden Schwangerschaften und in der Gehirnentwicklung. 2009 absolvierte Peeters im Rahmen eines Forschungsstipendiums ein Post-doc am National Institute of Health, Bethesda, USA, in dessen Rahmen er die Folgen defekter Schilddrüsenhormon-Signalwege für die Gehirnentwicklung untersuchte. In den letzten Jahren verfasste er mehrere vielbeachtete Publikationen zur Beziehung zwischen Schilddrüsenfunktion, Schwangerschaftsausgang und Kindesentwicklung in der Generation R Kohorte.

Rolle in EUthyroid

ERASMUSMC beteiligt sich am EUthyroid-Projekt mit der Analyse und dem Monitoring der Jodversorgungslage während der Schwangerschaft sowie der neuropsychologischen Entwicklung der Kinder (WP4) durch Bereitstellung von Generation R Studiendaten. Die Generation R Studie ist eine prospektive Kohortenstudie vom Fötus bis ins junge Erwachsenenalter, die in einer multiethnischen urbanen Population durchgeführt wird. Mit dieser Studie sollen frühe Umwelteinflüsse und genetische Ursachen normalen und abnormalen Wachstums, Entwicklung und Gesundheit vom Fötus bis ins junge Erwachsenenalter untersucht werden. Mithilfe von ERASMUSMC, das auch als Regional Manager fungiert, sollen die notwendigen Fragebögen vereinheitlicht (WP2) werden.

Korevaar TI, Steegers EA, Schalekamp-Timmermans S, Ligthart S, de Rijke YB, Visser WE, Visser W, de Muinck Keizer-Schrama SM, Hofman A, Hooijkaas H, Bongers-Schokking JJ, Russcher H, Tiemeier H, Jaddoe VW, Visser TJ, Medici M, Peeters RP. ‘Soluble Flt1 and Placental Growth Factor Are Novel Determinants of Newborn Thyroid (Dys)Function: the Generation R Study.‘ J Clin Endocrinol Metab. 2014.

Ghassabian A, El Marroun H, Peeters RP, Jaddoe VW, Hofman A, Verhulst FC, Tiemeier H, White T. ‘Downstream Effects of Maternal Hypothyroxinemia in Early Pregnancy: Nonverbal IQ and Brain Morphology in School-Age Children.‘ J Clin Endocrinol Metab. 2014;99:2383-90.

Medici M, Porcu E, Pistis G, Teumer A, Brown SJ, Jensen RA, Rawal R, Roef GL, Plantinga TS, Vermeulen SH, Lahti J, Simmonds MJ, Husemoen LL, Freathy RM, Shields BM, Pietzner D, Nagy R, Broer L, Chaker L, Korevaar TI, Plia MG, Sala C, Völker U, Richards JB, Sweep FC, Gieger C, Corre T, Kajantie E, Thuesen B, Taes YE, Visser WE, Hattersley AT, Kratzsch J, Hamilton A, Li W, Homuth G, Lobina M, Mariotti S, Soranzo N, Cocca M, Nauck M, Spielhagen C, Ross A, Arnold A, van de Bunt M, Liyanarachchi S, Heier M, Grabe HJ, Masciullo C, Galesloot TE, Lim EM, Reischl E, Leedman PJ, Lai S, Delitala A, Bremner AP, Philips DI, Beilby JP, Mulas A, Vocale M, Abecasis G, Forsen T, James A, Widen E, Hui J, Prokisch H, Rietzschel EE, Palotie A, Feddema P, Fletcher SJ, Schramm K, Rotter JI, Kluttig A, Radke D, Traglia M, Surdulescu GL, He H, Franklyn JA, Tiller D, Vaidya B, de Meyer T, Jørgensen T, Eriksson JG, O’Leary PC, Wichmann E, Hermus AR, Psaty BM, Ittermann T, Hofman A, Bosi E, Schlessinger D, Wallaschofski H, Pirastu N, Aulchenko YS, de la Chapelle A, Netea-Maier RT, Gough SC, Meyer Zu Schwabedissen H, Frayling TM, Kaufman JM, Linneberg A, Räikkönen K, Smit JW, Kiemeney LA, Rivadeneira F, Uitterlinden AG, Walsh JP, Meisinger C, den Heijer M, Visser TJ, Spector TD, Wilson SG, Völzke H, Cappola A, Toniolo D, Sanna S, Naitza S, Peeters RP. ‘Identification of novel genetic Loci associated with thyroid peroxidase antibodies and clinical thyroid disease.’ PLoS Genet. 2014;10:e1004123.

Korevaar TI, Schalekamp-Timmermans S, de Rijke YB, Visser WE, Visser W, de Muinck Keizer-Schrama SM, Hofman A, Ross HA, Hooijkaas H, Tiemeier H, Bongers-Schokking JJ, Jaddoe VW, Visser TJ, Steegers EA, Medici M, Peeters RP. ‘Hypothyroxinemia and TPO-antibody positivity are risk factors for premature delivery: the generation R study.’ J Clin Endocrinol Metab. 2013; 98:4382-90.

van Mullem A, van Heerebeek R, Chrysis D, Visser E, Medici M, Andrikoula M, Tsatsoulis A, Peeters RP, Visser TJ. Clinical phenotype and mutant TRα1. N Engl J Med. 2012;366:1451-3.

© Wikimedia Commons

KONTAKTINFORMATIONEN:

Erasmus Medical Centre Rotterdam
’s Gravendijkwal 230, 3015CE Rotterdam, Netherlands

Assoc. Prof. Robin Peeters, MD

Tätigkeit: Projektleiter, Regional Manager, WP 4 Leiter
E-Mail: r.peeters@nullerasmusmc.nl
Tel.: 00 31 10 7043363

www.erasmusmc.nl

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Universität Lettland


Die Universität Lettland (LU) ist die führende Forschungsuniversität in Lettland. Forschung ist dort wesentlicher Bestandteil des Ausbildungsprozesses. Die Forschungsarbeit findet in den verschiedenen Instituten, klinischen Abteilungen und Labors der medizinischen Fakultät und des Klinikums statt. Dort werden zahlreiche theoretische und präklinische biomedizinischer Disziplinen sowie Fragen diagnostischer, therapeutischer und prophylaktischer Methoden und klinisch-medizinische Prozesse beforscht. Forschungsschwerpunkte sind: Biobanking, biomarker basierte individualisierte Medizin und Behandlung innerer Erkrankungen, Pharmakogenomik, invasive Kardiologie und Angiologie, Krebsforschung und Prävention multiresistenter Infektionen. Die LU beteiligt sich an zahlreichen nationalen und internationalen Forschungsprogrammen.

© Stefanie Freynschlag

Prof. Valdis Pirags, MD

Valdis Pirags ist Vorsitzender der Abteilung für Innere Medizin an der Universität Lettland. Er ist Mitbegründer der europäischen Gesellschaft für Endokrinologie und ist derzeit nationaler Repräsentant Lettlands beim IGN. Er ist Verfasser und Ko-Autor von mehr als 200 wissenschaftlichen Veröffentlichungen in nationalen und internationalen Fachzeitschriften einschließlich mehrerer Arbeiten zu Schilddrüsenerkrankungen, Genetik der Basedow-Krankheit (2001); Gültigkeit des Multiplex-Biomarker-Modells für die Differentialdiagnose von Schilddrüsenknoten (2011); Jahreszeitlich bedingter Jodmangel bei lettischen Schulkindern (2012) und Schilddrüsenkrebs bei Patienten mit Akromegalie (2013). Pirags war einer der Koordinatoren des von der EU geförderten Projekts für die Schaffung eines europäischen Cushing-Registers (ERCUSYN) und war Studienleiter bzw. im Lenkungsausschuss zahlreicher klinischer Studien für Diabetes und endokrinologische Erkrankungen.

Rolle in EUthyroid

Die LU hat als Regionaler Manager Zugang zu nationalen Registern und soll daher im Rahmen von EUthyroid nationale Registerdaten liefern, um sich bei der Erstellung einer gemeinsamen europäischen Datenbank mit der Bereitstellung von Informationen zu den Folgen von Schilddrüsenerkrankungen zu beteiligen (WP1). Außerdem soll sie die Vereinheitlichung verschiedener europäischer Registerdaten und statistischer Analysen mithilfe eines ausgebildeten Statistikers des RCPH vorantreiben (WP1). Auf nationaler Ebene wird die Universität eine Studie zur Jodversorgungslage in der Schwangerschaft durchführen (WP2).

Konrade I, Dambrova M, Makrecka M, Neimane L, Strele I, Liepinsh E, Lejnieks A, Vevere P, Gruntmanis U, Pīrāgs V. Seasonal iodine deficiency in Latvian school children. Thyroid. 2012.

Ducena K, Abols A, Vilmanis J, Narbuts Z, Tārs J, Andrējeva D, Linē A, Pīrāgs V. Validity of multiplex biomarker model of 6 genes for the differential diagnosis of thyroid nodules. Thyroid Res. 2011;4(1):11.

Sjakste T, Eglite J, Sochnevs A, Marga M, Pirags V, Collan Y, Sjakste N. Microsatellite genotyping of chromosome 14q13.2-14q13 in the vicinity of proteasomal gene PSMA6 and association with Graves‘ disease in the Latvian population. Immunogenetics. 2004 ;56(4):238-43.

Marga M, Denisova A, Sochnev A, Pirags V, Farid NR. Two HLA DRB 1 alleles confer independent genetic susceptibility to Graves disease: relevance of cross-population studies. Am J Med Genet. 2001;102(2):188-91.

© James Mason-Hudson CC BY-SA 4.0

KONTAKTINFORMATIONEN:

Universität Lettland
Rainis Boulevard 19, 1586 Riga, Latvia

Prof. Valdis Pirags, MD

Tätigkeit Projektleiter, Regional Manager
E-Mail: pirags@nulllatnet.lv
Tel.: 00 371 29237760, 00 371 67069307

www.lu.lv

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Universität Surrey


Die Universität Surrey (SURREY) gehörte 2014 zu den besten acht britischen Institutionen für Biowissenschaften, Gesundheitswissenschaften, Psychologie und Veterinärforschung. SURREY setzt sich aus drei Hauptfakultäten zusammen darunter die Fakultät für Gesundheits- und Medizinwissenschaften, bestehend aus vier Instituten, der die Hochschule für Biowissenschaften und Medizin mit 2.000 Vollzeit- und fast 2.000 Teilzeitstudenten angehört.
Das Institut für Ernährungswissenschaften der Hochschule für Biowissenschaften und Medizin beschäftigt 18 wissenschaftliche Mitarbeiter (davon fünf Professoren), zwei emiritierte Professoren, fünf Forschungsmitarbeiter, sieben Tutoren und 22 Doktoranden. Forschungsaufgabe des Instituts ist es, den metabolischen Nährstoffbedarf beim Menschen zu verstehen und Maßnahmen für eine optimale Zufuhr durch sichere und angemessene Nahrung zu erarbeiten. Die Institutsmitglieder besitzen ein breites Fachwissen in vielfältigen Aspekten der Ernährung sowie Ernährungs- und Diabetesmedizin und haben Erfahrung bei der Durchführung von Humanstudien, einschließlich randomisierter Kontrollstudien.

© Stefanie Freynschlag

Prof. Margaret Rayman

Margaret Rayman ist  seit 2007 Professorin für Ernährungsmedizin an der Universität Surrey. Im Rahmen ihrer Forschungsarbeit, in der sie eine Reihe randomisierter Kontrollstudien durchgeführt hat, untersucht sie die Bedeutung von Spurenelementen für die menschliche Gesundheit mit Schwerpunkt auf Selen und Jod in Populationen mit marginalem Selen- bzw. Jodmangel. In ihren umfangreichen Arbeiten zu Jod ermittelte sie ebenfalls die Jodversorgungslage bei britischen Schulkindern, Frauen im gebärfähigem Alter und in einer Kohorte von 230 Schwangeren, bei denen die Schilddrüsenfunktion sowie die TG-Werte gemessen wurden. Besonders erwähnenswert ist, dass es der Rayman Gruppe gelungen ist eine signifikante Korrelation nachzuweisen zwischen leichtem bis moderatem Jodmangel bei britischen Schwangeren der ALSPAC Kohorte und niedrigeren Intelligenzquotienten sowie geminderter Lesefähigkeit bei deren Kindern zwischen 8 und 9 Jahren herstellen konnte (Lancet 2013).

Rolle in EUthyroid

An der SURREY Universität wird man hauptsächlich die Jodversorgungslage während der Schwangerschaft und die neuropsychologische Entwicklung der Nachkommen (WP4) mit Daten aus der ALSPAC Kohorte untersuchen. ALSPAC ist eine großangelegte, fundierte und landesweite Kohortenstudie in Großbritannien mit einer Population mit leichtem bis moderatem Jodmangel.

Bath SC, Walter A, Taylor A, Wright J, Rayman MP. Iodine deficiency in pregnant women living in the South East of the UK: The influence of diet and nutritional supplements on iodine status. Br J Nutr. 2014;111:1622-1631.

Bath SC, Button S, Rayman MP. Availability of iodised table salt in the UK – is it likely to influence population iodine intake? Public Health Nutr. 2014;17: 450-454.

Bath SC, Rayman MP, Steer CD, Golding J, Emmett P. Effect of inadequate iodine status in UK pregnant women on cognitive outcomes in their children: Results from the Avon Longitudinal Study of Parents and Children (ALSPAC). Lancet. 2013;382 (9889):331-337.

Bath SC, Rayman MP. Antenatal thyroid screening and childhood cognitive function. New England J Med. 2012;366:1640-1641.

Bath SC, Button S, Rayman MP. Iodine concentration of organic and conventional milk: implications for iodine intake. Br J Nutr. 2011;107:935-940.

© Wikimedia Commons

KONTAKTINFORMATIONEN:

Universität Surrey
Stag Hill, GU2 7XH Guildford, United Kingdom

Prof. Margaret Rayman

Tätigkeit: Projektleiterinr
E-Mail:m.rayman@nullsurrey.ac.uk
Tel.: 00 44 1483 68 6447

www.surrey.ac.uk

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UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik


Die UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik in Österreich hat ihren Fokus auf Gesundheits- und Lebenswissenschaften einschließlich Gesundheitswesen, Gesundheitspolitik, Gesundheitsmanagement, Versorgungsforschung, Pflegewissenschaften, medizinische Informatik/Bioinformatik und verwandte Disziplinen. Die Aufgabe des Department für Public Health, Versorgungsforschung und Health Technology Assessment (IPH) an der UMIT ist die Entwicklung und Anwendung interdisziplinärer Methoden, um beim umfassenden, systematischen und praxisorientierten Assessment von Messungen und Prozessen in der Volksgesundheit und Medizin Unterstützung bieten zu können. Der wissenschaftliche Fokus des Departments liegt auf einem interdisziplinären Gesundheitsansatz mit dem Ziel, die Auswirkungen von Gesundheitstechnologien auf kurz- und langfristige Leistungen, Lebensqualität, Risiken, Kosten und Kosteneffizienz für Einzelpersonen, für die Bevölkerung und für das allgemeine Gesundheitswesen auszuwerten und die Entwicklung klinischer Leitlinien und einer Gesundheitstechnologieauswertung (HTA) anzuregen.

 

© UMIT/Kern

Prof. Uwe Siebert, MD, MPH, MSc, ScD

Uwe Siebert ist Professor für Public Health, Vorsitzender des Department für Public Health, Versorgungsforschung und Health Technology Assessment an der UMIT und Direktor der HTA-Abteilung der ONCOTYROL. Siebert ist außerdem Honorarprofessor für Gesundheitspolitik und Management an der Harvard Chan School für Gesundheitspolitik und Direktor des Programms für kardiovaskuläre Forschung am Institut für Technology Assessment und in der Abteilung für Radiologie im Massachusetts General Hospital der Harvard Medical School. Sieberts Forschungsschwerpunkte umfassen angewandte, evidenzbasierte quantitative und translationale Methoden der Volksgesundheit, Epidemiologie, vergleichender Nutzenbewertung, Wirtschaftlichkeitsbewertung und Entscheidungswissenschaften im Rahmen von Gesundheitstechnologieauswertung (HTA). Er berät Regierungsbehörden, wissenschaftliche Einrichtungen und die Industrie und beteiligt sich mittels „health technology assessment“an der Evaluierung von politischen Entscheidungen im Gesundheitswesen. Siebert hat mehr als 300 Publikationen wie HTA-Berichte, Sachbuchkapitel, wissenschaftliche Artikel und Leitartikel verfasst. Er ist Mitherausgeber des International Journal of Public Health sowie Redaktionsleitungsmitglied mehrerer wissenschaftlicher Fachzeitschriften.

Rolle in EUthyroid

Innerhalb von EUthyroid kommt der UMIT eine Führungs- und Bewertungsrolle in Gesundheitsökonomie, -technologieauswertung und -politik zu (WP5). Es werden Kosten und Wirtschaftlichkeit im Rahmen von IDD-Präventionskampagnen evaluiert und nationale Schranken bei IDD-Prävention und Monitoring-Programmen untersucht.

Rochau U, Sroczynski G, Wolf D, Schmidt S, Conrads-Frank A, Jahn B, Saverno K, Brixner D, Radich J, Gastl G, Siebert U. Medical decision analysis for first-line therapy of chronic myeloid leukemia. Leukemia & Lymphoma. 2014;0(0):1-10.

Rochau U, Schwarzer R, Jahn B, Sroczynski G, Kluibenschaedl M, Wolf D, Radich J, Brixner D, Gastl G, Siebert U. Systematic Assessment of Decision-Analytic Models for Chronic Myeloid Leukemia. Appl Health Econ Health Policy. 2014;103-115.

Siebert U, Rochau U, Claxton K. When is enough evidence enough? – Using systematic decision analysis and value-ofinformation analysis to determine the need for further evidence. Z Evid Fortbild Qual Gesundhwes. 2013;107(9-10):575-84.

Siebert U, Alagoz O, Bayoumi AM, Jahn B, Owens DK, Cohen DJ, Kuntz KM. State-Transition Modeling: A Report of the ISPOR-SMDM Modeling Good Research Practices Task Force -3. Medical Decision Making. 2012;32(5):690-700.

Sroczynski G, Schnell-Inderst P, Mühlberger N, Lang K, Aidelsburger P, Wasem J, Mittendorf T, Engel J, Hillemanns P, Petry KU, Krämer A, Siebert U. [Decision-analytic modeling to evaluate the long-term effectiveness and cost-effectiveness of HPV-DNA testing in primary cervical cancer screening in Germany]. Health Technology Assessment. Cologne: DIMDI, 2010;1- 127.

© UMIT/Kern

KONTAKTINFORMATIONEN:

UMIT – UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik
Edward Wallnoefer-Zentrum 1, 6060 Hall in Tirol, Austria

Prof. Uwe Siebert, MD, MPH, MSc, ScD

Tätigkeit: Projektleiter, WP 5 Leiter
E-Mail: public-health@nullumit.at
Tel.: 00 43 50 8648 3930

www.umit.at

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The Capital Region of Denmark, Research Centre for Prevention and Health


Das 1964 gegründete Forschungszentrum für Prävention und Gesundheit (RCPH) in der Region Hovedstaden ist das älteste Forschungszentrum in Dänemark im Bereich bevölkerungsbezogener Epidemiologie und Prävention. Am RCPH verfügt man über weitreichende Erfahrungen in registergestützten Studien und demografischen Datenbanken. Am RCPH arbeiten 70 Personen, davon 3 klinische Professoren, 4 außerordentliche Professoren, 10 leitende Wissenschaftler, zahlreiche Doktoranden und Forschungsassistenten sowie hausinterne Statistiker und Informatiker. Das RCPH wurde als beste Forschungseinrichtung der Region Hovedstaden eingestuft. Jährlich erscheinen mehr als 100 Artikel in anerkannten Zeitschriften (insgesamt mehr als 2.500 Artikel) und seit 1967 wurden 150 wissenschaftliche Dissertationen veröffentlicht. Das RCPH wird von Professor Torben Jørgensen geleitet, einer der Initiatoren und Mitglied des Lenkungsausschusses der dänischen Forschung zu Jodversorgung und Joderkrankungen (DanThyr), die ins Leben gerufen wurde, um das Jodierungsprogramm in Dänemark zu überwachen. Am RCPH arbeiten zahlreiche ausgebildete Datenverwalter und Statistiker, die sich durch ihr breites Know-how methodologischen Herausforderungen zu stellen wissen.

© Stefanie Freynschlag

Betina H. Thuesen, PhD

Betina H. Thuesen ist eine erfahrene Epidemiologin und arbeitet als leitende Wissenschaftlerin am RCPH. Sie hat an verschiedenen Spurenelementen gearbeitet und ihre Relevanz bei chronischen Erkrankungen untersucht und ist im Rahmen von DanThyr seit kurzem für das Zusammenstellen von Daten aus nationalen dänischen Registern über den Einsatz von Schilddrüsenmedikation, -chirurgie und Radiojodtherapie verantwortlich. Thuesen ist eine sehr engagierte Forscherin mit großem Talent für epidemiologische und statistische Methoden und ist versiert im Umgang mit Registerdaten.

Rolle in EUthyroid

Im Rahmen von EUthyroid koordiniert das RCPH die Erstellung einer gemeinsamen europäischen Datenbank und erhält als Regional Manager Zugang zu nationalen Registern (WP1). Die europäische Datenbank soll Informationen zu Maßnahmen schilddrüsenbezogener Erkrankungen und Behandlungen sowie demografische Daten mit statistischer Verteilung nach Alter und Geschlecht der verschiedenen europäischen Bevölkerungsgruppen enthalten. Am RCPH sollen außerdem die Datenverarbeitung und statistischen Analysen durchgeführt werden.

Thuesen BH, Cerqueira C, Aadahl M, Ebstrup JF, Toft U, Thyssen JP, Fenger RV, Hersoug LG, Elberling J, Pedersen O, Hansen T, Johansen JD, Jørgensen T, Linneberg A. Cohort Profile: The Health 2006 cohort, research Centre for prevention and Health. Int J Epidemiol. 2014;43(2):568-75.

Toft U, Cerqueira C, Andreasen AH, Thuesen BH, Laurberg P, Ovesen L, Perrild H, Jørgensen T. Estimating salt intake in a Caucasian population: can spot urine substitute 24-hour urine samples? Eur J Prev Cardiol. 2013[Epub ahead of print].

Thuesen B, Husemoen L, Fenger M, Jakobsen J, Schwarz P, Toft U, Ovesen L, Jørgensen T, and Linneberg A. Determinants of vitamin D status in a general population of Danish adults. Bone. 2012;50(3):605-10.

Cerqueira C, Knudsen N, Ovesen L, Perrild H, Rasmussen LB, Laurberg P, Jørgensen T. Association of iodine fortification with incident use of antithyroid medication – a Danish Nationwide Study. J Clin Endocrinol Metab. 2009;94(7):2400-5.

Laurberg P, Jørgensen T, Perrild H, Ovesen L, Knudsen N, Pedersen IB, Rasmussen LB, Carlé A, Vejbjerg P. The Danish investigation on iodine intake and thyroid disease, DanThy: status and perspectives. Eur J Endocrinol. 2006;155(2):219-28. Erratum in: Eur J Endocrinol. 2006;155(4):643.

© Birgitte Pickering

KONTAKTINFORMATIONEN:

The Capital Region of Denmark, Research Centre for Prevention and Health
Kongens Vaenge 2, 3400 Hillerod, Denmark

Betina H. Thuesen, PhD

Tätigkeit: Projektleiterin, Regional Manager, WP 1 Leiterin
E-Mail: beheth01@nullregionh.dk
Tel.: 00 45 386 332 09

www.regionh.dk

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Eidgenössische Technische Hochschule Zürich


Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ) ist weltweit eine der führenden Universitäten im technisch-wissenschaftlichen Bereich. Fast 18.000 Studenten, davon 3.800 Doktoranden aus mehr als 100 Ländern studieren hier. Das Labor für Humanernährung am Departement Gesundheitswissenschaften und Technologie der ETH Zürich ist international führend im Bereich der Jodversorgung.

© biolution GmbH

Prof. Michael Zimmermann, MD

Michael Zimmermann ist seit 2012 Professor für Humanernährung am Departement für Gesundheitswissenschaften und Technologie der ETH Zürich und leitet das Labor für Humanernährung. Er ist ein international anerkannter Experte für Jodmangelerkrankungen. Zentraler Aspekt seiner Forschungsarbeit ist die Humanernährung mit Schwerpunkt auf Mikronährstoffmangel. Dabei untersucht Zimmermann die Auswirkungen von Eisen-, Jod-, Zink- und Kalziummangel auf die Gesundheit sowie die Entwicklung von Ernährungsstrategien um Mangelerscheinungen zu vermeiden. Sein Know-how umfasst die Biochemie von Spurenelementen, neuartige Biomarker und stabile Isotopentechniken.

Rolle in EUthyroid

Innerhalb von EUthyroid koordiniert die ETHZ die Entwicklung und Validierung von Dried-Blood-Spot (DBS) Thyreoglobulin (TG) als neuartigen, funktionellen Biomarker sowie die Anwendung des TG-Referenzbereiches (WP3). Die ETHZ hat als Regional Manager Zugang zu nationalen Registern, weshalb sie im Rahmen von EUthyroid nationale Registerdaten für eine gemeinsame europäische Datenbank mit Information zu den Folgen von Schilddrüsenerkrankungen liefern wird (WP1). An der ETHZ wird man ebenfalls an der Harmonisierung der Fragebögen arbeiten (WP2).

Bouhouch RR, Bouhouch S, Cherkaoui M, Aboussad A, Stinca S, Haldimann M, Andersson M, Zimmermann MB. Direct iodine supplementation of infants versus supplementation of their breastfeeding mothers: a double-blind, randomised, placebo-controlled trial. Lancet Diabetes Endocrinol. 2014;2(3):197-209.

Zimmermann MB. Nutrition: Are mild maternal iodine deficiency and child IQ linked? Nat Rev Endocrinol. 2013;9(9):505-6.

Zimmermann MB. Iodine deficiency and excess in children: worldwide status in 2013. Endocr Pract. 2013;19(5):839-46.

Zimmermann MB, Aeberli I, Andersson M, Assey V, Yorg JA, Jooste P, Jukić T, Kartono D, Kusić Z, Pretell E, San Luis TO Jr, Untoro J, Timmer A. Thyroglobulin is a sensitive measure of both deficient and excess iodine intakes in children and indicates no adverse effects on thyroid function in the UIC range of 100-299 mcg/L: a UNICEF/ IGN study group report. J Clin Endocrinol Metab. 2013;98(3):1271-80.

Zimmermann MB, Andersson M. Assessment of iodine nutrition in populations: past, present, and future. Nutr Rev. 2012;70(10):553-70.

© Wikimedia Commons

KONTAKTINFORMATIONEN:

Eidgenössische Technische Hochschule Zürich
Raemistrasse 101, 8092 Zuerich, Schweiz

Prof. Michael Zimmermann, MD

Tätigkeit: Projektleiter, Regional Manager, WP 3 Leiter
E-Mail: michael.zimmermann@nullhest.ethz.ch
Tel.: 00 41 44 632 86 57

www.ethz.ch

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biolution GmbH


Biolution (BIOL) ist auf Dienstleistungen in Kommunikation und Projektmanagement im Bereich Life Sciences spezialisiert.  Das Know-how des Unternehmens unterstützt eine klare und wirksame Übermittlung komplizierter Sachverhalte  und kombiniert Kompetenz auf den Gebieten Grafik, neue Medien und Wissenschaft. Biolution besitzt mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Unterstützung von wissenschaftlichen Konsortien im Rahmen von FP6, FP7 und Horizont 2020 geförderten Projekten. Das Team bietet effiziente Lösungen für Projektmanagement- und Verbreitungsstrategien, Wissensmanagement und Antragsvorbereitung an.

© Stefanie Freynschlag

Dr. Iris Grünert

Dr. Iris Grünert hat biolution 2002 gegründet und zu einer erfolgreichen Kommunikationsagentur entwickelt. Sie absolvierte ihr Doktorat in Molekularbiologie an der Universität Heidelberg, Deutschland, und war viele Jahre in der biomedizinischen Forschung tätig, bevor sie sich auf Projektmanagement und Kommunikation spezialisierte. Ihre Qualifikationen in Kommunikation und EU-Projektmanagement ermöglichen moderne Kommunikationslösungen für Forschung und Entwicklung. Diese Expertise ist unverzichtbar für die Unterstützung des Koordinators, um einen geregelten Ablauf des Projektes im Hinblick auf die Projektziele sicherzustellen.

Rolle in EUthyroid

Innerhalb von EUthyroid tritt BIOL als Partner beim Projektmanagement (WP7) und bei den Verbreitungsstrategien (WP6) auf. BIOL unterstützt den Koordinator bei administrativen, finanziellen und rechtlichen Managementaufgaben (WP7). Dabei sollen modernste Kommunikationsmethoden für einen optimalen Austausch innerhalb und außerhalb des Konsortiums eingesetzt werden, um Projektfortschritte und eine präzise Mittelzuteilung überwachen sowie das Projekt und dessen Berichte fristengerecht liefern zu können. BIOL wird eng mit dem IGN und der UMG zusammenarbeiten, um durch passende Strategien das Projekt weitgehend bekannt zu machen. Dazu zählen die Entwicklung aller Grafiken und des gesamten Druckmaterials, die Pressearbeit, Internet und interaktive Medien (WP6).

Partner für Projektmanagement und Verbreitungsstrategien:

DEVELAGE (FP7-278486), Pathways common to brain development and ageing: defining strategies for preventive therapy and diagnostics.

SYMPATH (FP7-602999), Reach alpha-synuclein-dependent neurodegeneration: clinical development of therapeutic AFFITOPE vaccines for Parkinson’s disease and multisystem atrophy.

Partner für Verbreitungsstrategien:

SYSVASC (FP7- 603288), Systems Biology to Identify Molecular Targets for Vascular Disease Treatment.

EARLY-NUTRITION (FP7- 289346), Long-term effects of early nutrition on later health.

© biolution GmbH

KONTAKTINFORMATIONEN:

biolution GmbH
Helmut Qualtinger Gasse 2/2, 1030 Vienna, Austria

Dr. Iris Grünert

Tätigkeit: Projektleiterin
E-Mail: gruenert@nullbiolution.net
Tel.: 00 43 1 786 95 95

www.biolution.net

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The Barcelona Institute for Global Health, ES


Das Zentrum für umweltepidemiologische Forschung (CREAL) wurde 2005 als gemeinsame Initiative der katalanischen Regierung, des Institut Municipal d’Investigació Mèdica (IMIM-Hospital del Mar) und der Universitat Pompeu Fabra (UPF) gegründet. Die Mission des CREAL ist die Förderung und Entwicklung epidemiologischer Spitzenforschung zur Ermittlung der Umweltfaktoren mit Einfluss auf die Humangesundheit und zur Prävention von Gesundheitsrisiken. CREAL ist heute weltweit führend in umweltepidemiologischer Forschung und fokussiert seine Arbeit auf den Einfluss der Umweltbedingungen und der Umweltverschmutzung auf die Gesundheit von Kindern, Krebs und Atemwegserkrankungen. Die Fähigkeit des Zentrums epidemiologische und statistische Spitzenmethoden zu entwickeln und anzuwenden, wie die Anwendung der Genomik auf geografische Methoden, hat wesentlich zu seiner weltweiten Führungsrolle beigetragen. Im Jahr 2016, nach 3 Jahren einer strategischen Allianz zwischen CREAL und ISGlobal (das Barcelona Institut für globale Gesundheit), fusionierten die Institute. Das resultierende Institut behält den Namen ISGlobal.

Das ISGlobal beteiligt sich an EUthyroid mittels seines Kindergesundheitsprogramms.

© Stefanie Freynschlag

Ass. Res. Prof. Mònica Guxens, MD

Mònica Guxens ist eine in Präventivmedizin und Volksgesundheit spezialisierte Ärztin. Derzeit arbeitet sie als wissenschaftliche Assistenzprofessorin am ISGlobal und ist Mitglied des Lenkungsausschusses des INMA-Projekts. In ihrer Forschungsarbeit untersucht sie die Auswirkungen zahlreicher assoziierter Umweltfaktoren, insbesondere der Luftverschmutzung, persistenter organischer Schadstoffe (POP), elektromagnetischer Felder und mütterlicher psychischer Belastungen auf Kindeswachstum und -entwicklung. Guxens hat an 4 FP7-finanzierten EU-Programmen und 3 internationalen Konsortien teilgenommen. Sie hat sich umfassendes Know-how bei der Analyse kognitiver Funktionen und bei Verhaltensproblemen von Kindern sowie beim Leiten und Durchführen gemeinsamer Analysen in zahlreichen europäischen Geburtenkohorten angeeignet. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen wurden mit verschiedenen Werkzeugen und bei Kindern unterschiedlichen Alters (wie beim EUthyroid-Projekt geplant) gemessen (Epidemiology 2014).

Rolle in EUthyroid

ISGlobal beteiligt sich am EUthyroid-Projekt mittels der Analyse und des Monitorings der Jodversorgungslage während der Schwangerschaft sowie der neuropsychologischen Entwicklung derer Kinder (WP4) durch Bereitstellung von INMA Studiendaten. Das INMA-Projekt ist eine prospektive bevölkerungsbezogene Geburtenkohorten-Studie, die die Auswirkungen prä- und postnataler Umweltbelastungen auf Wachstum, Gesundheit und Entwicklung vom Fötus bis ins jugendliche Alter untersucht.

Julvez J, Alvarez-Pedrerol M, Rebagliato M, Murcia M, Forns J, Garcia-Esteban R, Lertxundi N, Espada M, Tardón A, Riaño Galán I, Sunyer J. Thyroxine levels during pregnancy in healthy women and early child neurodevelopment. Epidemiology. 2013;24(1):150-7.

Rebagliato M, Murcia M, Espada M, Alvarez-Pedrerol M, Bolúmar F, Vioque J, Basterrechea M, Blarduni E, Ramón R, Guxens M, Foradada CM, Ballester F, Ibarluzea J, Sunyer J. Iodine intake and maternal thyroid function during pregnancy. Epidemiology. 2010;21(1):62-9.

Murcia M, Rebagliato M, Espada M, Vioque J, Santa Marina L, Alvarez-Pedrerol M, Lopez-Espinosa MJ, León G, Iñiguez C, Basterrechea M, Guxens M, Lertxundi A, Perales A, Ballester F, Sunyer J. Iodine intake in a population of pregnant women: INMA mother and child cohort study, Spain. J Epidemiol Community Health. 2010;64(12):1094-9.

Rebagliato M, Murcia M, Alvarez-Pedrerol M, Espada M, Fernández-Somoano A, Lertxundi N, Navarrete-Muñoz EM, Forns J, Aranbarri A, Llop S, Julvez J, Tardón A, Ballester F. Iodine supplementation during pregnancy and infant neuropsychological development. INMA Mother and Child Cohort Study. Am J Epidemiol. 2013;177(9):944-53.

Guxens M, Garcia-Esteban R, Giorgis-Allemand L, Forns J, Badaloni C, Ballester F, Beelen R, Cesaroni G, Chatzi L, de Agostini M, de Nazelle A, Eeftens M, Fernandez MF, Fernández-Somoano A, Forastiere F, Gehring U, Ghassabian A, Heude B, Jaddoe VWV, Klümper C, Kogevinas M, Krämer U, Larroque B, Lertxundi A, Lertxundi N, Murcia M, Navel V, Nieuwenhuijsen M, Porta D, Ramos Diaz R, Roumeliotaki T, Slama R, Sørensen M, Stephanou E, Sugiri D, Tardón A, Tiemeier H, Tiesler CMT, Verhulst FC, Vrijkotte T, Wilhelm M, Brunekreef B, Pershagen G,et al, Sunyer J. Air pollution during pregnancy and childhood cognitive and psychomotor development in 6 European birth cohort studies. Epidemiology.2014 (in press).

© Canaan / Creative Commons

KONTAKTINFORMATIONEN:

Centre for Research in Environmental Epidemiology
Calle Doctor Aiguader 88, 08003 Barcelona, Spain

Ass. Res. Prof. Mònica Guxens, MD

Tätigkeit: Projektleiterin
E-mail: mguxens@nullcreal.cat
Tel.: 00 34 932 147 394

www.creal.cat

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Universitätsklinik „Sestre Milosrdnice“


Die Abteilung für Onkologie und Nuklearmedizin der Universitätsklinik „Sestre Milosrdnice“ (KBCSM) ist international anerkannt für ihre klinischen und wissenschaftlichen Arbeiten hinsichtlich Schilddrüsenerkrankungen, insbesondere im Bereich der Jodmangelbekämpfung und Kontrolle der Jodprophylaxe. Die Abteilung ist Referenzzentrum für Schilddrüsenerkrankungen des kroatischen Gesundheitsministeriums sowie Bildungsstätte der medizinischen Hochschule der Universität Zagreb bzw. der zahnmedizinischen Fakultät der Universität Zagreb. Durch die enge Zusammenarbeit mit den nachstehenden Institutionen liefert die Abteilung einen umfassenden Ansatz beim Management von Schilddrüsenerkrankungen: Iodine Global Network (IGN), Internationale Atomenergieorganisation (IAEO), Weltgesundheitsorganisation (WHO), „Ruđer Bošković“ Institut, kroatisches nationales Institut für Volksgesundheit und Institut für Volksgesundheit „Andrija Štampar“.

© Wikimedia Commons

Prof. Zvonko Kusić

Zvonko Kusić ist Vorsitzender der Abteilung für Onkologie und Nuklearmedizin an der „Sestre Milosrdnice“, Präsident der kroatischen Akademie der Wissenschaften und Künste (CASA), Gründer und Vorsitzender der kroatischen Schilddrüsen-Gesellschaft, Vorsitzender der Kommission zur Bekämpfung endemischen Kropfes und Kontrolle der Jodprophylaxe des Gesundheitsministeriums und kroatischer Repräsentant beim IGN. Kusić war Initiator des neuen Gesetzes zur Speisesalz-Jodierung in Kroatien, das 1996 angenommen wurde. Als Folge konnten Kropf sowie alle anderen IDD, insbesondere psychomotorische Unter- und Fehlentwicklungen bei Kindern ausgerottet werden. Kusić hat fast 800 wissenschaftliche Artikel veröffentlicht, von denen 124 in der bibliografischen Datenbank Current Contents referenziert sind. Seine Artikel wurden mehr als 600 Mal zitiert. Er ist Verfasser, Ko-Autor bzw. Herausgeber von 63 wissenschaftlichen Fach- und Sachbüchern. Kusićs umfassende Expertise im Bereich der Jodmangelbekämpfung und Kontrolle der Jodprophylaxe ist von unschätzbarem Wert für eine erfolgreiche Projekt- und Forschungsabwicklung.

Rolle in EUthyroid

Die KBCSM führt im Rahmen von EUthyroid eine neue landesweite Studie zur Jodversorgungslage von 2015 bis 2017 mit 2.000 Schulkindern und 1.000 Schwangeren aus den vier größten Regionen Kroatiens durch (WP2). Als Regional Manager wird ihr Zugang zum nationalen Schilddrüsenkrebsregister gewährt (WP1).

Eggermont AMM, Suicu S, Santinami M, Testori A, Kruit WHJ, Marsden J, Punt CJA, Sales F, Gore M, MacKie R, Kusić Z, Dummer R, Hauschild A, Musat E, Spatz A, Keilholz U. Adjuvant therapy with pegylated interferon alfa-2b versus observation alone in resected stage III melanoma: final results of EORTC 18991, a randomised phase III trial. Lancet 2008; 372:117-126.

Bottomley A, Coens C, Suciu S, Santinami M, Kruit W, Testori A, Marsden J, Punt C, Sales F, Gore M, MacKie R, Kusic Z, Dummer R, Patel P, Schadendorf D, Spatz A, Keilholz U, Eggermont A. Adjuvant Therapy With Pegylated Interferon Alfa-2b Versus Observation in Resected Stage III Melanoma: A Phase III Randomized Controlled Trial of Health-Related Quality of Life and Symptoms by the European Organisation for Research and Treatment of Cancer Melanoma Group. J Clin Oncol 2009; 27: 2916-2923.

Zimmermann MB, Aeberli I, Andersson M, Assey V, Jorg JA, Jooste P, Jukić T, Kartono D, Kusić Z, Pretell E, San Luis TO Jr, Untoro J, Timmer A. Thyroglobulin is a sensitive measure of both deficient and excess iodine intakes in children and indicates no adverse effects on thyroid function in the UIC range of 100-299 μg/L: a UNICEF/ IGN study group report. J Clin Endocrinol Metab 2013; 98(3): 1271-80.

© Wikimedia Commons

KONTAKTINFORMATIONEN:

Universitätsklinik „Sestre Milosrdnice“
Vinogradska Cesta 29, 10000 Zagreb, Croatia

Prof. Zvonko Kusić

Tätigkeit: Regional Manager
E-Mail: zvonko.kusic@nullzg.t-com.hr
Tel.: 00 385 14 89 5122

www.kbcsm.hr

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Freie Universität Brüssel


Das Institut für Nuklearmedizin des Erasme Krankenhauses ist Teil des akademisch-medizinischen Zentrums der Freien Universität Brüssel (ULB) und national und international für seine Arbeiten im Bereich der Jodversorgung und der Schilddrüsenerkrankungen bekannt. Das Krankenhaus wurde 1977 eröffnet und zählt derzeit 858 Betten und rund 3.000 Mitarbeiter, die jährlich ca. 260.000 ambulante und 26.000 stationäre Patienten behandeln. Die Philosophie des Hauses ist von einer hochwertigen Gesundheitspflege unter Berücksichtigung der Würde und individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten geprägt und liefert Gesundheitsleistungen, um den Ansprüchen und Erwartungen der Patienten und Familien gerecht zu werden. Auch wenn der Großteil der Patienten aus Brüssel und den zentralen Provinzen Belgiens kommen, genießt das Erasme Krankenhaus nationales und internationales Ansehen in der klinischen Praxis, Forschung und Bildung. Aus diesem Grund kommen weiterhin Patienten aus allen Teilen Belgiens und der Welt, um seine hochspezialisierten Einrichtungen in Anspruch nehmen zu können. Es ist Tradition an der ULB, dass ihre Professoren und Forscher mit belgischen und ausländischen Kollegen zusammenarbeiten. Jährlich werden hier 300 Medizinstudenten und weitere Personen im Pflegebereich und Physiotherapie ausgebildet bzw. sammeln an der ULB Berufserfahrung.

© Stefanie Freynschlag

Prof. Rodrigo Moreno-Reyes, MD

Rodrigo Moreno-Reyes ist Leiter der Klinik am Institut für Nuklearmedizin des Erasme Krankenhauses und Dozent für endokrine Physiologie an der ULB. Sein Hauptinteresse gilt der Jodversorgung, den Schilddrüsenerkrankungen einschließlich Schilddrüsenkrebs, der Schilddrüsen-Ultraschalldiagnostik, der Schilddrüsenszintigraphie und der Positronen-Emissions-Tomografie (PET). Er hat an zahlreichen Studien zur Jodversorgung auf nationaler und internationaler Ebene teilgenommen. Moreno-Reyes hat in Darfur, Sudan und Tibet gearbeitet, um den dort herrschenden schweren Jodmangel zu dokumentieren. Er repräsentiert Belgien beim Iodine Global Network und berät den belgischen Gesundheitsminister zur Jodversorgungspolitik. Erst kürzlich hat er zwei nationale Studien zur Jodversorgungslage in Belgien bei Kindern und Schwangeren koordiniert. Außerdem ist er Berater des belgischen Gesundheitsministers für die Umsetzung einer Politik zur Jodmangelkontrolle.

Rolle in EUthyroid

Innerhalb von EUthyroid erhält die ULB als Regional Manager Zugang zu nationalen Registern und wird daher bei der Beschaffung von Daten zur Jodversorgungslage und Schilddrüsenerkrankungen in Belgien behilflich sein (WP1).

Moreno-Reyes R, Glinoer D, Van Oyen H, Vandevijvere S. High Prevalence of Thyroid Disorders in Pregnant Women in a Mildly Iodine-deficient Country: A Population-Based Study. J Clin Endocrinol Metab. 2013; 98:3694-701.

Vandevijvere S, Amsalkhir S, Mourri AB, Van Oyen H, Moreno-Reyes R. Iodine deficiency among Belgian pregnant women not fully corrected by iodine-containing multivitamins: a national cross-sectional survey. Br J Nutr. 2012; 19:1-9.

Vandevijvere S, Mourri AB, Amsalkhir S, Avni F, Van Oyen H, Moreno-Reyes R. Fortification of bread with iodized salt corrected iodine deficiency in school-aged children, but not in their mothers: a national cross-sectional survey in Belgium. Thyroid. 2012; 22:1046-53.

Moreno-Reyes R, Egrise D, Boelaert M, Goldman S, Meuris S. Iodine deficiency mitigates growth retardation and osteopenia in selenium-deficient rats. J Nutr. 2006;136:595-600.

Moreno-Reyes R, Suetens C, Mathieu F, Begaux F, Dun Zhu, Rivera MT, Boelaert M, Nève J, Perlmutter N and Vanderpas J. Kashin-Beck Osteoarthropathy in Rural Tibet in relation to selenium and iodine status. N Engl J Med 1998; 339: 1112-20.

© Wikimedia Commons

KONTAKTINFORMATIONEN:

Freie Universität Brüssel
Avenue Franklin Roosevelt 50, 1050 Brüssel, Belgien

Prof. Rodrigo Moreno-Reyes, MD

Tätigkeit: Regional Manager
E-Mail: rmorenor@nullulb.ac.be
Tel.: 00 32 02 5553300

www.ulb.ac.be

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Universität Sofia, Medizinische Fakultät, Lozenets Krankenhaus


Die medizinische Fakultät „Lozenetz“ der Universität Sofia (LOZENETS) ist die erste medizinische Hochschule in Bulgarien und wurde 1917 gegründet. Derzeit ist die medizinische Fakultät Ausbildungsstätte für mehr als 500 Studenten in drei Berufsbereichen: Medizin, Pflege und Rehabilitation sowie Ergotherapie. Das akademische Personal setzt sich aus 125 hochqualifizierten Professoren aller medizinischer Fachrichtungen zusammen. Das Lozenets Universitätskrankenhaus, eines der modernsten öffentlichen Spitäler in Bulgarien, ist die wichtigste klinische Ausbildungsstätte für Medizinstudenten. Das Fakultätspersonal nimmt derzeit an fünf nationalen und neun internationalen Forschungsprojekten in zahlreichen wissenschaftlichen Bereichen teil.

© Stefanie Freynschlag

Assoc. Prof. Ludmila Ivanova, MD

Ludmila Ivanova ist Ärztin mit Facharztausbildung in Ernährung und Toxikologie und mit einer Ausbildung in Volksgesundheit und -ernährung. Sie arbeitet seit mehr als 20 Jahren an IDD und anderen Mikronährstoffen-Mangelernährungsprojekten. Außerdem verfügt Ivanova über eine 20-jährige Erfahrung beim Management von Ernährungsentwicklungsprogrammen, bei der Bewertung des Ernährungsstandes, Jodmangel- und sonstigen Mikronährstoffmangel-Screenings, bei der Entwicklung von Ernährungsempfehlungen und bei der Umsetzung nationaler Strategien. Ivanova war Ernährungsspezialistin und Projektkoordinatorin des UNICEF Ukraine IDD Bekämpfungsprojekts. Sie verfügt über einen umfangreichen technischen Hintergrund in Physiologie, Mikronährstoffstoffwechsel, Mikronährstoffmangelernährung, Präventionsstrategien bei Mikronährstoffmangelernährung unter Anwendung evidenzbasierter Normen, Standards und internationaler Empfehlungen sowie über Erfahrungen bei ergebnisorientierter Umsetzung, beim Monitoring und der Bewertung umgesetzter Strategien. Sie verfügt ebenfalls über Expertise beim Aufbau und bei der Pflege effizienter Partnerschaften mit nationalen Pendants, UN-Gremien, bilateralen Gebern und NRO. Ivanova ist eine erfolgreiche Ausbildnerin und Dozentin in Ernährung.

Rolle in EUthyroid

Im Rahmen von EUthyroid wird das LOZENETS als Regional Manager Daten von landesweiten Registern sammeln und an der Erstellung einer gemeinsamen Datenbank mitarbeiten (WP1). Zusätzlich wird am LOZENETS Krankenhaus eine Studie zur Jodversorgungslage bei Kindern sowie schwangeren und nicht-schwangeren Frauen durchgeführt (WP2).

Ivanova LB, Ivanova RB, Kovacheva R, Lozanov BS: Ioduria in Pregnant Women after Implementation of Universal Iodization of Table Salt in Bulgaria, Endocrinologia. 2013,18,(1), 5-11;37.

Ivanova LB, Ivanova RB, Kovatcheva R, Lozanov B. Iodine excretion in pregnant women after introduction of universal salt iodization in Bulgaria. Endocrinologia. 2013;Vol XVIII, Nr.1.

Ivanova LB, Mikushinska N. Monitoring and Evaluation Indicators for IDD Control Programme in Bulgaria. Trakia Journal of Sciences. 2012;Vol 10, Suppl. 3,79-82.

Ivanova LB, Trush O. Iodized Salt and the Elimination of Iodine Deficiency: A Model from Western Ukraine. Practical Manual, UNICEF Ukraine, 2008.

© Wikimedia Commons

KONTAKTINFORMATIONEN:

Sofia Universität, Medizinische Fakultät, Lozenets Krankenhaus
1 Koziak Str., 1407 Sofia, Bulgarien

Assoc. Prof. Ludmila Ivanova, MD

Tätigkeit: Regional Manager
E-Mail: ljudmilabi@nullmed.uni-sofia.bg
Tel.: 00 35 929 607 682

www.uni-sofia.bg

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Universität Pisa


Das Institut für klinische und experimentelle Medizin ist Teil der medizinischen Hochschule der Universität Pisa (PISA). Diese öffentliche Institution verfügt über einen offiziellen Bildungs- und Forschungsauftrag und über eine klinische Tätigkeit. Insbesondere die Endokrinologie-Einheit ist international für ihre klinische Forschung mit Schwerpunkt auf Schilddrüsenerkrankungen bekannt. In ihrer spezialisierten Ambulanz werden jährlich rund 50.000 Patienten behandelt. Dank der vorhandenen Infrastruktur kann in der Endokrinologie-Einheit der Universität Pisa falls notwendig eine beträchtliche Anzahl an Patienten mit Knotenstruma, autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen wie Schilddrüsenunter- und -überfunktion und Schilddrüsenkrebs rekrutiert werden. Um Schilddrüsenhormonuntersuchungen durchzuführen stehen Ultraschalldiagnostik, Szintigrafie, Feinnadelpunktion und Laboruntersuchungen zur Verfügung. Die Endokrinologie-Einheit leitet das neonatale Screening-Programm für angeborene Schilddrüsenunterfunktion in der Toskana und führt in dessen Rahmen DBS-Messungen von TSH durch. Neben klinischen Studien wird hier ebenfalls translationale Forschungsarbeit geleistet. Die Endokrinologie-Abteilung hat Beziehungen zu zahlreichen europäischen und amerikanischen Institutionen mit wissenschaftlichem Schwerpunkt in Endokrinologie und mit Fokus auf die Schilddrüse. In diesem Rahmen findet ein regelmäßiger Austausch von Wissenschaftlern zwischen den Laboren Pisas und denen ausländischer Institutionen statt.

© Department of Clinical and Experimental Medicine, Endocrinology Unit – Universität Pisa

Prof. Paolo Vitti, MD

Paolo Vitti ist Leiter der Endokrinologie-Einheit am Institut für klinische und experimentelle Medizin an der Universität Pisa und Rektor des Endokrinologie Instituts an der Universität Pisa. Seit 2001 ist Vitti stellvertretender Koordinator von West-Zentral-Europa des Iodine Global Network. Seine wissenschaftliche Arbeit umfasst fast 300 vollständige Publikationen. Vitti ist Mitglied zahlreicher medizinischer und wissenschaftlicher Gesellschaften und Redaktionsleitungen sowie Sekretär der italienischen Schilddrüsenvereinigung. Zentraler Aspekt seiner wissenschaftlichen und klinischen Arbeit liegt bei Jodmangelerkrankungen, Knotenstruma, Schilddrüsenautoimmunerkrankungen und Schilddrüsenkrebs.

Rolle in EUthyroid

Innerhalb von EUthyroid wird man sich an der Universität PISA auf die Epidemiologie von IDD in verschiedenen Regionen Italiens konzentrieren, in denen die Bevölkerung Nahrungsmitteln mit unterschiedlichen Jodkonzentrationen ausgesetzt ist (WP2). Dabei werden jeweils eine Studie mit Schulkindern, eine mit Schwangeren und eine mit Erwachsenen durchgeführt. Jede Studie wird in drei Regionen Italiens durchgeführt (Nord-, Zentral- und Süditalien), in denen die Bevölkerung leichtem bis moderatem Jodmangel ausgesetzt ist. Eine weitere Aufgabe besteht in der weltweiten Weitergabe von im Rahmen des Projektes ermittelten Ergebnissen und Datensammlungen an wichtige politische Entscheidungsträger (WP6).

Latrofa F, Fiore E, Rago T, Antonangeli L, Montanelli L, Ricci D, Provenzale MA, Scutari M, Frigeri M, Tonacchera M, Vitti P. Iodine contributes to thyroid autoimmunity in humans by unmasking a cryptic epitope on thyroglobulin. J Clin Endocrinol Metab. 2013 Nov;98(11):E1768-74. doi: 10.1210/jc.2013-2912. Epub 2013;PMID: 24064687.

Aghini Lombardi F, Fiore E, Tonacchera M, Antonangeli L, Rago T, Frigeri M, Provenzale AM, Montanelli L, Grasso L, Pinchera A, Vitti P. The effect of voluntary iodine prophylaxis in a small rural community: the Pescopagano survey 15 years later. J Clin Endocrinol Metab. 2013 Mar;98(3):1031-9. doi: 10.1210/jc.2012-2960. Epub 2013;PMID:23436921.

Tonacchera M, Dimida A, De Servi M, Frigeri M, Ferrarini E, De Marco G, Grasso L, Agretti P, Piaggi P, Aghini-Lombardi F, Perata P, Pinchera A, Vitti P. Iodine fortification of vegetables improves human iodine nutrition: In vivo evidence for a new model of iodine prophylaxis. Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism, 2013;98 (4), pp. E694-E697.

Rago T, Scutari M, Santini F, Loiacono V, Piaggi P, Di Coscio G, Basolo F, Berti P, Pinchera A, Vitti P. Real-time elastosonography: Useful tool for refining the presurgical diagnosis in thyroid nodules within determinate or nondiagnostic cytology. Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism. 2010;95 (12), pp. 5274-5280.

Fiore E, Rago T, Provenzale MA, Scutari M, Ugolini C, Basolo F, Di Coscio G, Berti P, Grasso L, Elisei R, Pinchera A, Vitti P. Lower levels of TSH are associated with a lower risk of papillary thyroid cancer in patients with thyroid nodular disease: Thyroid autonomy may play a protective role. Endocrine-Related Cancer, 2009;16 (4), pp. 1251-1260.

© Press and Communications Office – University of Pisa

KONTAKTINFORMATIONEN:

Universität Pisa
Lungarno Pacinotti 43/44, 56126 Pisa, Italien

Prof. Paolo Vitti, MD

Tätigkeit: Regional Manager
E-Mail: paolo.vitti@nullmed.unipi.it
Tel.: 00 39 050 544 723

www.unipi.it

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Hebräische Universität Jerusalem


Die Hebräische Universität Jerusalem (HUJI) wurde 1925 gegründet und ist die älteste und beste Universität in Israel. Fünf ihrer Abgänger sind Nobelpreisträger. Die Universität hat fünf von einander getrennte Campusse, von denen drei in Jerusalem sind und eine, die landwirtschaftliche Fakultät, in Rehovot liegt. Derzeit werden dort 23.500 Studenten und 2.700 Doktoranden von 1.200 ordentlichen Fakultätsmitgliedern unterrichtet. HUJI Forscher gehören zu den weltweit besten Wissenschaftlern. Sie sind im Bereich der Innovation international führend in klinischer Grundlagen- und translationaler biomedizinischer Forschung. Fast 40% der zivilen wissenschaftlichen Forschung in Israel findet an der Hebräischen Universität im Rahmen von mehr als 4.500 Forschungsprojekten statt. HUJI beherbergt 100 fachbezogene und interdisziplinäre Forschungszentren. 60% der an der Universität durchgeführten Forschungsarbeiten finden anschließend Niederschlag in der Hightech-Industrie. Die Behörde für Forschung und Entwicklung finanziert die Forschung, initiiert die Einrichtung neuer Forschungszentren und fördert Beziehungen mit Übersee-Universitäten und wissenschaftlichen Instituten. Die Yissum Research Development Company – eine Universität und hundertprozentige Tochtergesellschaft – hat mehr als 600 Patente für Ideen und Erfindungen von Universitätsforschern angemeldet.
Die an der HUJI arbeitenden Forscher sind Mitglieder des Instituts für Biochemie, Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften der Fakultät für Landwirtschaft, in dem ebenfalls das Zentrum für Nutrigenomik und Functional Food sowie die israelische Jodinitiative untergebracht sind. Die Mitglieder des Instituts haben einen weltweiten institutionellen Zugang zur interdisziplinärer Expertise in den Bereichen der Grundlagen-, translationalen und politikwissenschaftlichen Forschung in Ernährungswissenschaften, einschließlich Mikronährstoff-Nahrungsmittelanreicherung und kognitive Funktionen. Die Forschungslabore und -büros des Forschungspersonals sind voll ausgestattet, wodurch angebotene Studien von A bis Z durchgeführt werden können.

© Stefanie Freynschlag

Dr. Aron Troen

Aron Troen ist Dozent und Leiter des Ernährungs- und Gehirngesundheitslabors, des Instituts für Biochemie, Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften der The Robert H. Smith Fakultät für Landwirtschaft, Nahrung und Umwelt an der Hebräischen Universität in Rehovot, Israel. Troen ist außerdem Lehrstuhlinhaber und Honorar-Assistenzprofessor an der Friedman School für Ernährungswissenschaften und Politik und Gastwissenschaftler im Labor für Ernährung und Neurokognition des vom US-Landwirtschaftsministerium geförderten Humanernährungs-Forschungszentrumszum Altern (HNRCA) an der Tufts Universität in Boston MA, USA. Er ist Mitglied zahlreicher medizinischer und wissenschaftlicher Gesellschaften und Redaktionsleitungen, u.a. des Iodine Global Network (IGN), der amerikanischen Gesellschaft für Ernährung und der Gesellschaft für Neurowissenschaft. Der Fokus seiner Forschungsarbeit liegt auf grundlegenden und angewandten Aspekten der Mikronährstoffernährung und deren Einfluss auf die Hirnfunktion sowie deren Folgen für die Volksgesundheit und die Ernährungspolitik. In seiner Eigenschaft als israelischer Repräsentant des IGN Global Network leitet Troen die israelische Jodinitiative. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss aus Interessensgruppen führender israelischer Universitäten, Gesundheits- und Ärzteverbände und Beamte der Volksgesundheit und des Gesundheitsministeriums, die Vorreiter bei der Entwicklung, Gesetzgebung und Umsetzung politischer Maßnahmen im Bereich der Volksgesundheit sind mit dem Ziel, den Jodmangel in Israel zu beseitigen.

Rolle in EUthyroid

Innerhalb von EUthyroid kommt der HUJI als Regional Manager eine zentrale Rolle für Israel zu. Sie soll nationale Daten aus israelischen Datenquellen sammeln sowie die für Humanforschung notwendigen ethischen Zulassungen (z.B. Helsinki- und IRB-Zulassungen) von den zuständigen Ethikkommissionen einholen. Als Datenquelle werden die Studien des Gesundheitsministeriums und erhältliche elektronische medizinische Datenbanken des israelischen Zentrums für Krankheitsbekämpfung (ICDC), nationaler Gesundheits- und Ärzteverbände (Maccabi Health Organisation) und Krankenhäuser (Barzilai Hospital) dienen.

Ovadia Y, Turkot S, Aharoni D, Fytlovich S, Gefel D, Troen AM. „Iodine Deficiency Disorders and increasing reliance on sea-water desalination in Israel“ – Submitted.

Ovadia Y, Troen AM, Gefel D. Seawater desalination and iodine deficiency: is there a link? IGN Newsletter. 2013;30.8.2013 3/2013.

Troen AM, Fraser, D, Abdeen, Z, Rosenberg, IH. “Child Nutrition Initiative in Israel and Palestine: Status of food security, micronutrient malnutrition, and behavioral change and communication programs” Food and Nutrition Bulletin. 2006;27(2): 180-185.

Nachum-Biala Y, Troen AM. B-vitamins for neuroprotection: Narrowing the evidence gap. Biofactors. 2012.

Troen AM. „Folate and vitamin B12: function and importance in cognitive development“;in Bhutta Z, Hurrell RF, Rosenberg IH, (eds): Meeting Micornutrient Requirements for Health and Development. Nestlé Nutr Inst Workshop Ser, Nestec Ltd., Vevey/S. Karger AG., Basel, 2012;vol 70, pp 161-171.

© Wikimedia Commons

KONTAKTINFORMATIONEN:

Hebräische Universität Jerusalem
Givat Ram Campus, 91904 Jerusalem, Israel

Dr. Aron Troen

Tätigkeit: Regional Manager
E-mail: aron.troen@nullmail.huji.ac.il
Tel.: 00 972 894 894 76

www.huji.ac.il

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National Institute of Nutrition and Seafood Research


Das Nationale Institut für Lebensmittel- und Seafood-Forschung (NIFES) ist ein Forschungsinstitut mit Verwaltungsaufgaben, das vom norwegischen Ministerium für Handel, Industrie und Fischerei abhängt. Die Forschungsarbeit des NIFES konzentriert sich auf Lebensmittelsicherheit und Sicherheit von Fisch und Meeresfrüchten auf die Humangesundheit. Das NIFES bietet der Regierung und den Ernährungsbehörden wissenschaftlichen Rat zu Gesundheits- und Ernährungsaspekten mit Schwerpunkt auf dem Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten. Das NIFES ist eine unabhängige Einrichtung und veröffentlicht seine Ergebnisse auf nationaler und internationaler Ebene. Es ist mit modernen, nach internationalen Standards zertifizierten Laborgeräten ausgestattet (NS-EN ISO/IEC 17025) und hat in seinen Laboren Geräte für die Analyse von Nährstoffen, von ungewollten Substanzen und für molekularbiologische Untersuchungen. Am NIFES werden Jodmessungen in Nahrungsmittel- und biochemischen Proben (z.B. Urinproben) mittels Massenspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-MS) durchgeführt. Das NIFES ist aktiver Partner von EU-finanzierten Projekten wie ARRAINA, RAFOA, FORM und AQUAMAX. Bei beiden letzteren tritt es als Koordinator-Organisation auf..

© Stefanie Freynschlag

Dr. Lisbeth Dahl

Lisbeth Dahl ist Ernährungswissenschaftlerin und Forscherin am Human Intervention Trials Section und arbeitet am Programm für Fisch- und Meeresfrüchtenahrungsmittelsicherheit und Gesundheit am NIFES. Zentraler Aspekt ihrer Forschungsarbeit ist die Ernährungsepidemiologie mit Fokus auf Auswirkungen der aufgenommenen Nahrungauf die menschliche Gesundheit und den Nährstoffstatus. Dahl ist nationale Koordinatorin Norwegens beim Iodine Global Network (IGN). Sie hat an der Längsschnittstudie Little in Norway (LiN) mitgearbeitet, die sich mit der Jodaufnahme mit Nahrungsmitteln während der Schwangerschaft und Kindesentwicklung befasste. Sie hat umfassende Projektmanagement-Erfahrung und seit 2003 leitet sie als Koordinatorin oder Partnerin internationale und externe NIFES-Projekte. Dahl war Mitglied der Arbeitsgruppe für die Überarbeitung der 5. Nordic Nutrition Recommendations on iodine (nordische Nahrungsmittelempfehlungen zu Jod) von 2011-2013. Gemeinsam mit Prof. Gunnarsdottir hat Dahl einen systematischen Literaturüberblick zu den nordischen Nahrungsmittelempfehlungen zu Jod aufgestellt.

Rolle in EUthyroid

Das NIFES hat als Regional Manager Zugang zu nationalen Registern. Folglich soll es im Rahmen von EUthyroid nationale Registerdaten für eine gemeinsame europäische Datenbank mit Information zu den Folgen von Schilddrüsenerkrankungen liefern (WP1).

Gunnarsdottir I and Dahl L. Iodine intake in human nutrition: a systematic literature review. Food & Nutrition Research 2012, 56: 19731.

I Barikmo, S Henjum, L Dahl, TA Strand, A Oshaug, LE Torheim.Environmental implication of iodine in water, milk and other food used in Saharawi refugees camps in Tindouf, Algeria. The Journal of Food Composition and Analysis, 2011, 24:637-641.

L Dahl, L Johansson, K Julshamn, HM Meltzer. The iodine content of Norwegian foods and diets. Public Health Nutrition, 2004, 7 (4), 569-576.

L Dahl, HM Meltzer, JA Opsahl, K Julshamn. Iodine intake and status in two groups of Norwegians. Scandinavian Journal of Clinical Nutrition, 2003, 47(4):170-178.

L Dahl, JA Opsahl, HM Meltzer, K Julshamn. Iodine concentration in Norwegian milk and dairy products. British Journal of Nutrition, 2003, 90:676-685.

© Nifes

KONTAKTINFORMATIONEN:

National Institute of Nutrition and Seafood Research
Strandgaten 229, 5004 Bergen, Norwegen

Dr. Lisbeth Dahl

Tätigkeit: Regional Manager
E-Mail: Lisbeth.Dahl@nullnifes.no
Tel.: 00 47 472 916 89

www.nifes.no

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Universität Debrecen


Die Universität Debrecen (UD) wurde 1896 gegründet und die Medizinische Fakultät (medizinische Hochschule und Klinikum) 1918 eröffnet. Das medizinische Institut, dem eine Endokrinologie-Abteilung angehört, ist eine der insgesamt 23 klinischen Institute und 20 Institute für Grundlagenforschung. Das medizinische Zentrum verfügt über 1.800 Betten und jährlich werden dort 62.000 stationäre und 670.000 ambulante Patienten behandelt. Die Forschungsarbeit der Endokrinologie-Abteilung umfasst Schilddrüsenautoimmunerkrankungen, Jodmangelerkrankungen und Schilddrüsenkrebs. Als Ergebnis der Arbeiten der Endokrinologie-Abteilung (Mezosi et al. 2000) wurde vor 14 Jahren in Ungarn Jod als Nahrungsmittelergänzung in die Leitlinien für Schwangerenvorsorge aufgenommen. Die Abteilung hat an zahlreichen internationalen Ringanalysen teilgenommen.

© Stefanie Freynschlag

Prof. Endre V. Nagy, MD

Endre V. Nagy ist Leiter der Endokrinologie-Abteilung und stellvertretender Direktor des medizinischen Instituts an der Universität Debrecen. Er verfügt über eine umfassende Erfahrung im Bereich der Schilddrüsenforschung. Er ist Verfasser bzw. Ko-Autor von 125 wissenschaftlichen Originalartikeln, Buchkapitel und Abstrakten in nationalen und internationalen Fachzeitschriften. Nagy ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler medizinischer und wissenschaftlicher Gesellschaften und repräsentiert Ungarn beim IGN. Er war Projektleiter zahlreicher Forschungsstudien.

Rolle in EUthyroid

Innerhalb von EUthyroid erhält die UD als Regional Manager Zugang zu nationalen Registern. Folglich soll sie regionale Daten zu Jodstatus und Schilddrüsenerkrankungen im Rahmen des Projektes liefern und an der Erstellung einer gemeinsamen europäischen Datenbank mit Informationen zu den Folgen von Schilddrüsenerkrankungen mitarbeiten (WP1).

Mezosi E, Molnar I, Jakab A, Balogh E, Karanyi Z, Pakozdy Z, Nagy P, Gyory F, Szabo J, Bajnok L, Leovey A, Kakuk G, Nagy EV. Prevalence of iodine deficiency and goitre during pregnancy in east Hungary. Eur J Endocrinol. 2000;143:479-483.

Gyory F, Balazs G, Nagy EV, Juhasz F, Mezosi E, Szakall S, Math J, Lukacs G. Differentiated thyroid cancer and outcome in iodine deficiency. Eur J Surg Oncol. 2004;30:325-331.

Berta E, Samson L, Lenkey A, Erdei A, Cseke B, Jenei K, Major T, Jakab A, Jenei Z, Paragh G, Nagy EV, Bodor M. Evaluation of the thyroid function of healthy pregnant women by five different hormone assays. Pharmazie. 2010;65(6):436-439.

Samson L, Czegeny I, Mezosi E, Erdei A, Bodor M, Cseke B, Burman KD, Nagy EV. Addition of chlorine during water purification reduces iodine content of drinking water and contributes to iodine deficiency. J Endocrinol Invest. 2012;35:21-24.

© Wikimedia Commons

KONTAKTINFORMATIONEN:

Universität Debrecen
Egyetem Ter 1, 4032 Debrecen, Ungarn

Prof. Endre V. Nagy, MD

Tätigkeit: Regional Manager
E-Mail: nagy@nullinternal.med.unideb.hu
Tel.: 00 36 30 337 1244, 00 36 30 228 8880

www.unideb.hu

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Universitätsklinik Ljubljana


Die Schilddrüseneinheit am Institut für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Ljubljana (UMCL) ist ein tertiäres Referenzkrankenhaus für Diagnostik und Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen, das ca. die Hälfte Sloweniens abdeckt. Seit mehr als 20 Jahren leben im Einzugsbereich des Institutes 1 Mio. Einwohner, wodurch – angesichts der stabilen Einwohnerzahl – die jährlichen Neuerkrankungen eine gute Richtzahl für die Inzidenz gewisser Erkrankungen sind. Die Ambulanz verfügt über alle notwendigen Ausstattungen um eine komplette Schilddrüsendiagnose durchführen zu können: Schilddrüsenultraschall, Ultraschall-gesteuerte Feinnadelpunktion, Schilddrüsen-Szintigrafie, Schilddrüsenhormonuntersuchungen und biochemische Schilddrüsendiagnose. Jährlich werden rund 5.000 neue Patienten an das Institut des Krankenhauses verwiesen und insgesamt werden dort jährlich 14.000 Patienten behandelt. Die Abteilung für Nuklearmedizin hat nicht nur eine Ambulanz sondern auch eine Station, in der hauptsächlich gutartige Schilddrüsenstörungen mit Radiojodtherapie behandelt werden. Die klinische Forschung konzentriert sich auf Schilddrüsenautoimmunerkrankungen, der Verwendung von Farbdopplertechnik und der Schilddrüsenphysiologie und -pathologie in Bezug auf frühere und aktuelle Jodversorgung. 1999 wurde dementsprechend die verpflichtende Speisesalz-Jodierung von 10 mg Kaliumiodid pro kg Salz auf 25 mg angehoben. Es wurden zahlreiche retrospektive Studien hinsichtlich der Inzidenz verschiedener Schilddrüsenerkrankungen und der Schilddrüsenfunktion vor und nach der stärkeren Salzjodierung durchgeführt.

© Stefanie Freynschlag

Prof. Simona Gaberšček, MD

Simona Gaberšček ist Internistin und Nuklearmedizinerin und ihre medizinische und wissenschaftliche Arbeit gilt den Schilddrüsenerkrankungen. Sie führt In-vitro-Studien mit FRTL-5 Zelllinien, genetische Studien, Studien zur Physiologie in der Schwangerschaft, Studien zu Farbdoppler-Ultraschalltechnik,  Radiojodtherapie-Studien und Jodanreicherungsstudien durch. Sie hat rund 20 vollständige Publikationen veröffentlicht und hat mehrere Hauptvorträge gehalten. Sie ist Mitglied medizinischer und wissenschaftlicher Gesellschaften und einer Redaktionsleitung, Sekretärin der slowenischen Nuklearmedizinvereinigung und slowenische Delegierte beim IGN.

Rolle in EUthyroid

Innerhalb von EUthyroid erhält die UMCL als Regional Manager Zugang zu nationalen Registern und soll regionale klinische Daten zu Jod und Schilddrüsenerkrankungen liefern. Folglich wird die UMCL an der Erstellung einer gemeinsamen europäischen Datenbank mit Informationen zu den Folgen von Schilddrüsenerkrankungen mitarbeiten (WP1). Außerdem soll im Rahmen von EUthyroid an der UMCL eine Studie zur Jodversorgungslage bei Schulkindern durchgeführt werden (WP2).

Gaberšček S, Bajuk V, Zaletel K, Pirnat E, Hojker S. Beneficial effects of adequate iodine supply on characteristics of thyroid autonomy. Clin Endocrinol (Oxf). 2013;9:867-73.

Zaletel K, Gaberšček S, Pirnat E, Krhin B, Hojker S. Ten-year follow-up of thyroid epidemiology in Slovenia after increase in salt iodization. Croat Med J. 2011;52:615-21.

Fister P, Gaberscek S,Zaletel K, Krhin B, Hojker S, Gersak K. Thyroid function in the third trimester of pregnancy and after delivery in an area of adequate iodine supply. Int J Gynaecol Obstet. 2011;112:52-5.

Zaletel K, Gaberšček S. Hashimoto’s thyroiditis: from genes to the disease. Curr Genomics. 2011;12:576-88.

Fister P, Gaberscek S, Zaletel K, Krhin B, Gersak K, Hojker S. Thyroid volume changes during pregnancy and after delivery in an iodine-sufficient Republic of Slovenia. Eur J Obstet Gynaecol Reprod Biol. 2009;145:45-8.

© Jolanda Kofol

KONTAKTINFORMATIONEN:

Universitätsklinik Ljubljana
Zaloska cesta 2, 1000 Ljubljana, Slovenien

Prof. Simona Gaberšček, MD

Tätigkeit: Regional Manager
E-Mail: simona.gaberscek@nullkclj.si
Tel.: 00 38 615 223 551

www.kclj.si

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Jagiellonian Universität


Die Jagiellonian Universität (JUMC) ist die älteste Universität und eine der einflussreichsten akademischen Institutionen Polens. Die Abteilung für Endokrinologie der Medizinischen Fakultät der Jagiellonian Universität wurde vor fast 40 Jahren als Teil des Instituts für innere Krankheiten ins Leben gerufen und ist eine der ältesten Abteilungen Polens auf diesem Gebiet. Sie ist gleichzeitig Ausbildungs-, Forschungsstätte und Klinikum und die wichtigste Institution für Endokrinologie im Südosten Polens. Seit ihrer Gründung erforscht man in der Abteilung für Endokrinologie den epidemiologischen Aspekt endokriner Krankheiten sowie deren Prävention mit Fokus auf Jodmangelerkrankungen und Diabetes mellitus. Die Mitarbeiter der Abteilung haben an regionalen, nationalen und europäischen Studien zu Jodmangel teilgenommen und das nationale Bekämpfungsprogramm von Jodmangel in Polen mitgeleitet. Dank der in der Abteilung durchgeführten Arbeiten konnte 1997 u.a. die verpflichtende Jodprophylaxe in Polen durchgesetzt werden.

© Stefanie Freynschlag

Prof. Alicja Hubalewska-Dydejczyk, MD

Alicja Hubalewska-Dydejczyk ist Professorin an der Jagiellonian Universität, an der medizinischen Fakultät und Direktorin der Abteilung für Endokrinologie. Sie ist spezialisiert in interner Medizin, Endokrinologie und Nuklearmedizin und hat mehr als 30 Jahre Erfahrung. Sie war Projektleiterin bzw. Teilnehmerin zahlreicher, vom polnischen Gesundheitsministerium und der EU finanzierten Forschungsprogrammen. Als Mitglied des polnischen Rates für die Kontrolle von IDD leitete sie das nationale Bekämpfungsprogramm von Jodmangel, das vom polnischen Gesundheitsministerium ins Leben gerufen wurde. Seit 1999 arbeitet sie an der Optimierung diagnostischer und therapeutischer Algorithmen für GEP-NEN, u.a. für die Bildwiedergabe mit Radioisotopen und für die Peptidrezeptor-vermittelte Radionuklidtherapie (PRRT) mit markierten Somatostatin-Analoga. Von Juni 2008 bis April 2010 war sie Präsidentin der internationalen Forschungsgruppe in Immunszintigrafie und -Therapie. Hubalewska-Dydejczyk ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Forschungs- und Wissenschaftsräte sowie mehrerer Prüfungsräte wissenschaftlicher Fachzeitschriften. Sie hat mehr als 160 Peer-Review Publikationen und 20 Sachbuchkapitel verfasst.

Rolle in EUthyroid

Innerhalb von EUthyroid erhält die JUMC als Regional Manager Zugang zu nationalen Registern und wird nationale Datensätze zur Prävalenz von Schilddrüsenerkrankungen, zur Effizienz von Jodmangelpräventionsprogrammen und von Monitoring-Aktivitäten liefern. Folglich wird die JUMC an der Erstellung einer gemeinsamen europäischen Datenbank mit Informationen zu den Folgen von Schilddrüsenerkrankungen mitarbeiten (WP1). Außerdem soll im Rahmen von EUthyroid an der JUMC eine Studie zur Jodversorgungslage durchgeführt werden (WP2).

Szybinski Z, Trofimiuk-Müldner M, Buziak-Bereza M, Walczycka L, Hubalewska-Dydejczyk A. Reference values for thyroid volume established by ultrasound in Polish schoolchildren. Endokrynol Pol. 2012;63(2):104-9.

Szybiński Z, Jarosz M, Hubalewska-Dydejczyk A, Stolarz-Skrzypek K, Kawecka-Jaszcz K, Traczyk I, Stoś K. Iodinedeficiency prophylaxis and the restriction of salt consumption – a 21st century challenge. Endokrynol Pol. 2010 Jan-Feb;61(1):135-4.

Hubalewska-Dydejczyk A, Lewiński A, Milewicz A, Radowicki S, Poręba R, Karbownik-Lewińska M, Kostecka-Matyja M, Trofimiuk-Müldner M, Pach D, Zygmunt A.Management of thyroid diseases during pregnancy (Postępowanie w chorobach tarczycy w ciąży). Pol J Endocrinol. 2011;62(4):362-381.

Bijay Vaidya, Alicja Hubalewska-Dydejczyk, Peter Laurberg, Roberto Negro, Francesco Vermiglio, Kris Gustave Poppe: Treatment and Screening of Hypothyroidism in Pregnancy: Results of a European Survey. Eur J Endocrinol. 2012;166:49-54.

John Lazarus, Rosalind S. Brown, Chantal Daumerie, Alicja Hubalewska-Dydejczyk, Roberto Negro, Bijay Vaidya: 2014 European Thyroid Association Guidelines for the Management of Subclinical Hypothyroidism in Pregnancy and in Children. Eur Thyroid J. 2014;3:76–94.

© Wikimedia Commons

KONTAKTINFORMATIONEN:

Jagiellonian Universität
Ul. Golebia 24, 31007 Krakow, Polen

Prof. Alicja Hubalewska-Dydejczyk, MD

Tätigkeit: Regional Manager
E-Mail: alahub@nullcm-uj.krakow.pl
Tel.: 00 48 12 4247520

www.uj.edu.pl

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The Health Sciences Research Institute of the Germans Triasi Pujol Foundation


Ziel des Forschungsinstituts für Gesundheitsforschung der „Germans Trias i Pujol“ Stiftung (IGTP) ist das Hervorbringen, Bewahren, Verbreiten und Bilden multidisziplinären und translationalen Wissens in biomedizinischen Wissenschaften. Mehrere Teams der IGTP widmen sich innovativen Ansätzen und Methoden, um Protokolle für klinisches Management und Therapie sowie Gesundheitsdienstleistungen zu optimieren. Als translationales Zentrum für Gesundheitsforschung unterhält die IGTP eine Partnerschaft mit einer modernen Hochschulausbildungsstätte, dem Universitätsklinikum „Germans Trias i Pujol“ (HUGTP), das über modernste Technologien verfügt. Die Abteilung für Endokrinologie und Ernährung des HUGTP liegt im Einzugsbereich von mehr als 400.000 Personen. Außerdem ist es eine Referenzabteilung der dritten Versorgungsstufe für mehr als 900.000 Personen. Auf Verwaltungsebene verfügt das Zentrum über eine Technologietransfer Stelle sowie ein Projektbüro mit erfahrenen Projektmanagern, die sich der Koordination und effizienten Verwaltung von Forschungsprojekten widmen.

© Stefanie Freynschlag

Prof. Manel Puig Domingo, MD

Manel Puig Domingo ist aktuell wissenschaftlicher Direktor der IGTP sowie Leiter der Schilddrüsenforschungsgruppe am HUGTP. Er ist außerdem Professor für Endokrinologie an der Medizinischen Fakultät am Can Ruti Campus der Autonomen Universität Barcelona. Puig Domingo ist seit Mai 2014 Präsident der spanischen Endokrinologie- und Ernährungs-Gesellschaft. Seit 1993 war er Hauptprüfer mehrerer Studien in der Grundlagen- und klinisch-epidemiologischen Forschung in zahlreichen Feldern der Endokrinologie mit Fokus auf Schilddrüsenfehlfunktionen und Tumore. Er hat maßgeblich an der Ausarbeitung einflussreichen wissenschaftlichen Materials mitgearbeitet, mit dem Ziel die Jodversorgungslage in zahlreichen spanischen Bevölkerungsgruppen zu verbessern und Jodmangel-relevante Störungen zu beseitigen.

Rolle in EUthyroid

Die IGTP ist Hauptschnittstelle des spanischen Arms der EUthyroid Koordination und wird die Beiträge mehrerer Zentren, die Forschungsstudien im Bereich der Jodversorgung und Schilddrüsenfunktion in Spanien durchführen, überwachen. Als Regional Manager wird die Stiftung sich an der Datenerfassung relevanter Informationen nationaler und regionaler Datenbanken (WP1) und an der Durchführung einer Studie zum Jodstatus beteiligen (WP2).

Vila L, Serra-Prat M, Palomera E, de Castro A, Casamitjana R, Puig-Domingo M for the GEDIGC study group. Reference values of Thyroid Hormones in pregnant women living in Catalonia. Thyroid. 2010;20(2):221-5.

Vila L, Serra-Prat M, de Castro A, Palomera E, Casamitjana R, Legaz G, Barrionuevo C, Muñoz JA, García AJ, Lal-Trehan S, García A, Durán J, Puig-Domingo M. Iodine nutritional status in pregnant women of two historically different iodinedeficient areas of Catalonia, Spain. Nutrition. 2011;27(10):1029-33.

Vila L, Velasco I, González S, Morales F, Sánchez E, Lailla JM,Martinez-Astorquiza T, Puig-Domingo M; Grupo de Trabajo de Trastornos por Deficiencia de Yodo y Disfunción Tiroidea de la Sociedad Española de Endocrinología y Nutrición. Detection of thyroid dysfunction in pregnant women: universal screening is justified. Endocrinol Nutr. 2012;59(9):547-60.

Puig-Domingo M, Vila L. The Implications of Iodine and its supplementation during pregnancy in fetal brain development. Curr Clin Pharmacol. 2013;8(2):97-109.

Vila L, Velasco I, González S, Morales F, Sánchez E, Torrejón S, Soldevila B, Stagnaro-Green A, Puig-Domingo M. Controversies in endocrinology: On the need for universal thyroid screening in pregnant women. Eur J Endocrinol. 2013;170(1):R17-30.

KONTAKTINFORMATIONEN:

The Health Sciences Research Institute of the “Germans Trias i Pujol” Foundation
Ctra de canyet s/n, 08916 Badalona Barcelona, Spain

Prof. Manel Puig Domingo, MD

Tätigkeit: Regional Manager
E-Mail: mpuigd@nulligtp.cat
Tel.: 00 34 93 497 86 55

www.Germanstrias.org

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Centre for Regional Policy Research and Cooperation Studiorum Zdruzenje


Das Zentrum für regionale politische Forschung und Kooperation „Studiorum Zdruzenje“ (STUDIORUM) ist auf politische Forschung und auf evidenzbasierte Politik auf nationaler und regionaler Ebene in Südosteuropa spezialisiert. Das Zentrum wurde 2002 als unabhängiger politikorientierter Think-tank eingerichtet mit dem Ziel, europäische und atlantische Integrationsprozesse, die für südosteuropäische Länder relevant sind zu untersuchen. Das Know-how des Think-tanks konzentriert sich auf die Analyse von Gesundheit und gesundheitsrelevanten Politiken unter Berücksichtigung nationaler Gegebenheiten. Der Think-tank leistet politische Beratungsarbeit für eine verbesserte Umsetzung mittels evidenzbasierter Forschung gründend auf regierungs- und gesellschaftsweiten Ansätzen, um bei den Vorsorgediensten auf lokaler und nationaler Ebene das Prinzip des Bestanbieters durchzusetzen. STUDIORUM war aktiv an EU-Projekten mit verschiedenen Partnern aus der EU und südosteuropäischen Ländern beteiligt. Seine Expertise und Networking-Arbeit geht über nationale Grenzen hinaus und es nimmt aktiv an der Politikgestaltung und an Forschungsaktivitäten des südosteuropäischen Gesundheitsnetzes (SEEHN) teil, um die Gesundheit und das Wohlergehen seiner Bürger mittels Forschung und politischer Aktionen zu verbessern.

© Studiorum

Prof. Borislav Karanfilski, MD

Borislav Karanfilski ist eine Koryphäe auf dem Gebiet der Schilddrüsenpathologie und des Jodmangels. Er ist seit zwei Jahrzehnten Präsident des nationalen Jodmangel-Komitees und aktives Mitglied beim IGN. Karanfilski hat sein Doktorat in Endokrinologie an der Universität Skopje in Mazedonien abgeschlossen und sein Wissen in weltweit renommierten Schilddrüsenzentren, u.a. der Harvard Medical School ausgebaut. Seine Expertise und Erfahrungen im Bereich der Gesundheitsvorsorge hinsichtlich Jodmangel einerseits und im Bereich des Gesundheitsschutz hinsichtlich Schilddrüsengesundheit andererseits sindin Südosteuropasowohl regional als auch national weitgehend anerkannt. Damit Südosteuropa eine wissenschaftliche Führungsrolle auf diesem Gebiet einnehmen kann ist das Know-how Karanfilskis unabdingbar, insbesondere in EU-Beitrittsländern, die den Weg der Harmonisierung nationaler und regionaler Politiken, u.a. auch in Gesundheit und Wohlstand gehen müssen.

Rolle in EUthyroid

Innerhalb von EUthyroid erhält STUDIORUM als Regional Manager Zugang zu nationalen Registern und wird nationale Daten zu Schilddrüsenfehlfunktionen liefern. STUDIORUM soll daher an der Erstellung einer gemeinsamen europäischen Datenbank mit Informationen zu den Folgen von Schilddrüsenerkrankungen mitarbeiten (WP1) und eine Studie an Schulkindern und eine an schwangeren Frauen zur Jodversorgung und zu Schilddrüsenfehlfunktionen durchführen (WP2).

Milevska-Kostova, N. Equity in health in Macedonia: socio-economic and financial aspects and effects of policy changes on the access to prescription medicines in primary healthcare. Interdisciplinary Studies on Central and Eastern Europe. 2014. Peter Lang Publishers.

Milevska-Kostova N, Stikova E, Donev D. Health policy analysis and development, in: Burazeri G and Zaletel-Kragelj (eds) “Health: Systems – Lifestyle – Policies”, 2013;Vol.1 (2nd ed). Jacobs Verlag.

Muller-Nordhorn J, Holmberg C, Dokova KG, Milevska-Kostova N, Chicin G, Ulrichs T, Rechel B, Willich SN, Powles J, Tinnemann P. Perceived challenges to public health in Central and Eastern Europe: a qualitative analysis. BMC Public Health. 2012;12:311.

Karanfilski B, Bogdanova V, Vaskova O, Loparska S, Miceva-Ristevska S, Sestakov G, Kuzmanovska S, Kolevska L. Correction of iodine deficiency in Macedonia. J Pediatr Endocrinol Metab. 2003;16(7):1041-5.

Karanfilski B, Sestakov G, Loparska S, Miceva-Ristevska S, Serafimov N, Tadzer I, Bogdanova V, Georgievska B, Simova N, Vaskova O, et al. Reevaluation of the results of iodine prophylaxis in eradication of endemic goiter in Macedonia. Med Pregl. 1993;46 Suppl 1:77-9.

© Studiorum

KONTAKTINFORMATIONEN:

Centre for Regional Policy Research and Cooperation Studiorum Zdruzenje
Nikola Parapunov bb, kompleks Makoteks 2 kat, 1000 Skopje, jugoslawische Republik Mazedonien

Prof. Borislav Karanfilski, MD

Tätigkeit: Regional Manager
E-Mail: karanfilski@nullhotmail.com
Tel.: 00 389 2 3 136 196

www.studiorum.org.mk

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The Queen’s Universität Belfast


Das Zentrum für Volksgesundheit (CPH – Centre for Public Health) an der Queen’s Universität Belfast (QUB) vereint Wissenschaftler und Kliniker mit Erfahrung in Ernährung, Geriatrie, Biochemie, Epidemiologie, Genetik und Statistik. Am Zentrum arbeitet man vor allem an der Identifizierung epidemiologischer und genetischer Risikofaktoren die für die individuelle und die Volksgesundheit von Bedeutung sind sowie an der Entwicklung von Screening- und Interventionsprogrammen, um in Zukunft die Belastungen chronischer Krankheiten reduzieren zu können. Das CPH gehört zu einem weitreichenden Netzwerk, dem UK Clinical Research Collaboration Northern Ireland of Excellence for Public Health Research (UKCRC) und ist eines von nur fünf Zentren in Groß-Britannien, das unter der Schirmherrschaft des UKCRC steht und Teil eines 20 Mio. £ Investitionsprogramms ist. Zusätzlich wurde das Zentrum mit 5 Mio. £ über fünf Jahre dotiert und um weitere fünf Jahre verlängert, um die Forschung in wesentlichen Aspekten der Volksgesundheit wie Adipositas, Ernährung und Rauchen voranzutreiben.
Die Wellcome Trust-funded Northern Ireland Clinical Research Facility am StadtkrankenhausBelfast, Belfast Health and Social Care Trust wurde 2013 eröffnet. Dieses neue Zentrum konzentriert seine Arbeit auf Ernährungs- und Stoffwechselforschung mit gesunden Freiwilligen sowie mit ambulanten und stationären Patienten.
All diese, erst kürzlich ins Leben gerufenen Initiativen beweisen das solide Know-how sowie das aktive Forschungsumfeld an der QUB.

© Stefanie Freynschlag

Prof. Jayne Woodside

Jayne Woodside ist Professorin für Humanernährung. In ihrer Forschungsarbeit konzentriert sie sich auf die Frage, wie die Ernährung und der Lebensstil das Risiko für chronische Krankheiten beeinflusst. Dabei setzt sie auf einen ernährungsepidemiologischen Ansatz sowie Interventionsstudien mit Vollwerternährungs-Ansätzen und untersucht welche Faktoren die Ernährungsgewohnheiten beeinflussen und Methoden um diese zu ändern. Woodside hat an der Ausarbeitung zahlreicher Module in Humanbiologie, biomedizinischen Wissenschaften und Nahrungsmittelqualität, -gesundheit und Ernährungswege sowie an Mastern in Volksgesundheit teilgenommen. Ihre Gruppe verfügt über die notwendige Expertise, um zahlreiche, für gewisse Gesundheitsrisiken und den Ernährungsstatus relevante Biomarker auszuwerten. Derzeit laufende Projekte werden von der Food Standards Agency (für Lebensmittelstandards zuständige britische Stelle), vom medizinischen Forschungsrat GB, vom F&E Büro Nordirlands, von der nordirischen Chest, Heart and Stroke Vereinigung und vom Forschungs- und Entwicklungszentrum zum Altern in Irland finanziert.

Rolle in EUthyroid

Innerhalb von EUthyroid erhält die QUB als Regional Manager Zugang zu nationalen Registern und wird nationale Daten liefern sowie bei der Erstellung einer gemeinsamen europäischen Datenbank mit Informationen zu den Folgen von Schilddrüsenerkrankungen mitarbeiten (WP1). Außerdem soll die QUB die Leitung für die Studie zu Jodversorgung in Irland übernehmen. Diese Studie wird derzeit schon an Schulmädchen durchgeführt und wird von Safefood finanziert, während die Studie zur Jodversorgungslage an Schwangeren erst kürzlich Zuschüsse von der Public Health Agency in Nordirland erhalten hat (WP2).

Burns R, Azizi F, Hedayati M, Mirmiran P, O’Herlihy C, Smyth PP. Is placental iodine content related to dietary iodine intake? Clin Endocrinol (Oxf). 2011;75(2):261-4.

British Thyroid Association UK Iodine Survey Group- Vanderpump MPJ, Lazarus JH, Smyth PP, Laurberg P, Holder RL, Boelaert K, Abraham P, Bannon D, Burns R, Carr H, Combet E, Eggo M, Han TS, Lean M, Mullan K, Leese G, Owen CJ, Pearce S, Razvi S, Torlinska B, Vaidya B, Williams GR, Franklyn JA. Iodine status of UK schoolgirls: a cross-sectional survey. Lancet. 2011;377;9782:2007-2012.

© Wikimedia Commons

KONTAKTINFORMATIONEN:

The Queen’s University of Belfast
University Road, BT7 1NN Belfast, Groß-Britannien

Prof. Jayne Woodside

Tätigkeit: Regional Manager
E-Mail: j.woodside@nullqub.ac.uk
Tel.: 00 44 28 906 32585

www.qub.ac.uk

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Universität Uppsala


Die Abteilung für Frauen- und Kindergesundheit an der Universität Uppsala (UU) ist Forschungs- und Postgraduate-Ausbildungsstätte für Gynäkologie, Geburtenhilfe, Perinatalmedizin, Pädiatrie, internationale Gesundheit und Frauenmedizin und gehört zur Einheit für Frauen- und Kindergesundheit des Universitätskrankenhauses und des Nationalen Zentrums für Frauensicherheit. Die Forschungsarbeiten werden in dreizehn Forschungsgruppen durchgeführt. Die Universität bietet außerdem ein Medizinstudium an.

© Stefanie Freynschlag

Prof. Mehari Gebre-Medhin, MD

Mehari Gebre-Medhin ist Arzt und Professor Emeritus der Abteilung für Frauen- und Kindergesundheit der Pädiatrie an der Universität Uppsala. Er schloss sein Medizinstudium (MPH) zu Humanernährung und Epidemiologie an der Harvard School of Public Health, USA ab. Gebre-Medhin ist Experte für klinische Pädiatrie (Gastroenterologie und Ernährung). Außerdem ist er ehemaliges Mitglied vieler nationaler und internationaler Organisationen wie die American Academy of Sciences, dem National Research Council in Washington, der schwedischen Stiftung für internationale Forschungs- und Hochschul-Kooperation (STINT), des Expertenkomitees für Kinderernährung des schwedischen Zentralamts für Lebensmittelwesen und der schwedischen pädiatrischen Vereinigung sowie des schwedischen nationalen Ausschusses für die UNESCO. Derzeit ist Gebre-Medhin Mitglied des Internationalen Rates für Kontrolle zu Jodmangelerkrankungen und der königlichen Gesellschaft für Wissenschaft und  Forschung pädiatrischer Endokrinologie an der Universität Uppsala.

Rolle in EUthyroid

Innerhalb von EUthyroid kommt der UU die Rolle des Regional Managers für Schweden zu. Schweden verfügt über kein IDD-Präventions- bzw. –Monitoring-Programm. Die Mitarbeiter an der UU dienen als Kontrollgruppe der Bewertungsstudie und werden den Dialog mit Entscheidungsträgern eröffnen, damit diese die im Positionspapier enthaltenen Resultate von EUthyroid verbreiten (WP6). Diese Vergleiche sind notwendig, um Politiker von den Vorteilen einer gesamteuropäischen IDD-Verordnung und Jod-Monitorings zu überzeugen.

Milakovic M, Berg G, Nyström E, Lindstedt G, Gebre-Medhin M, Eggertsen R. Urinary iodine and thyroid volume in a Swedish population. J Intern Med. 2004;255(5):610-4.

Eltom A, Eltom M, Idris M, Gebre-Medhin M. Thyroid function in the newborn in relation to maternal thyroid status during labour in a mild iodine deficiency endemic area in Sudan. Clin Endocrinol (Oxf). 2001;55(4):485-90.

Eltom A, Eltom M, Elnagar B, Elbagir M, Gebre-Medhin M. Changes in iodine metabolism during late pregnancy and lactation: a longitudinal study among Sudanese women. Eur J Clin Nutr. 2000;54(5):429-33.

Eltom A, Elnagar B, Elbagir M, Gebre-Medhin M. Thyroglobulin in serum as an indicator of iodine status during pregnancy. Scand J Clin Lab Invest. 2000;60(1):1-7.

Peterson S, Sanga A, Eklöf H, Bunga B, Taube A, Gebre-Medhin M, Rosling H. Classification of thyroid size by palpation and ultrasonography in field surveys. Lancet. 2000;355(9198):106-10.

© Wikimedia Commons

KONTAKTINFORMATIONEN:

Universität Uppsala
Sankt Olofsgatan 10 B, 75105 Uppsala, Schweden

Prof. Mehari Gebre-Medhin, MD

Tätigkeit: Regional Manager
E-Mail: Mehari.Gebre-Medhin@nullkbh.uu.se
Tel.: 00 46 186 115 990

www.uu.se

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Universitätsklinikum Landspitali


Die Einheit für Ernährungsforschung (UNR) wurde im September 1997 als Forschungsinstitut innerhalb des Universitätsklinikums Landspitali (LANDSPITALI) und der Universität von Island gegründet. Die UNR ist führende Forschungseinheit im Bereich der Humanernährung in Island und arbeitet eng mit Regierungs- sowie Nicht-Regierungsorganisationen zusammen. Die in ihr durchgeführten Studien umfassen nationale Querschnittsstudien zu Säuglings- und Kindesernährung in Island, Ernährung während der Schwangerschaft, Ernährung und Prävention während einer Krankheit und Ernährung von Krankenhauspatienten und älteren Menschen.  Außerdem hat man in der UNR weitreichende Erfahrung bei der Durchführung von Human-Interventionsstudien in europäischen und skandinavischen Kollaborationen.

© Stefanie Freynschlag

Prof. Ingibjorg Gunnarsdottir

Ingibjorg Gunnarsdottir ist Leiterin der Abteilung für Klinische Ernährung am Landspitali Universitätskrankenhaus und der Einheit für Ernährungsforschung an der Universität Island und am Landspitali Universitätskrankenhaus. Sie wird als Regional Manager ihre Expertise im Bereich der Jodnahrungsquellen und in der Bewertung des Jodstatus einbringen.

Rolle in EUthyroid

Innerhalb von EUthyroid erhält das LANDSPITALI als Regional Manager Zugang zu nationalen Registern und wird nationale Daten liefern sowie bei der Erstellung einer gemeinsamen europäischen Datenbank mit Informationen zu den Folgen von Schilddrüsenerkrankungen mitarbeiten (WP1).

Gunnarsdottir I, Gustavsdottir AG, Steingrimsdottir L, Maage A, Johannesson AJ, Thorsdottir I. Iodine status of pregnant women in a population changing from high to lower fish and milk consumption. Public Health Nutr. 2013;16(2):325-9.

Gunnarsdottir I, Dahl L. Iodine intake in human nutrition: a systematic literature review. Food Nutr Res. 2012;56.

Gunnarsdottir I, Gunnarsdottir BE, Steingrimsdottir L, Maage A, Johannesson AJ, Thorsdottir I. Iodine status of adolescent girls in a population changing from high to lower fish consumption. Eur J Clin Nutr. 2010;64(9):958-64.

Gunnarsdottir I, Gustavsdottir AG, Thorsdottir I. Iodine intake and status in Iceland through a period of 60 years. Food Nutr Res. 2009;27;53.

© Jón Baldvin Halldórsson

KONTAKTINFORMATIONEN:

Universitätsklinikum Landspitali
Eiriksgata 5, 101 Reykjavik, Island

Prof. Ingibjorg Gunnarsdottir

Tätigkeit: Regional Manager
E-Mail: ingigun@nulllandspitali.is
Tel.: 00 354 543 8416

www.landspitali.is

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Universitätskrankenhaus Toulouse


Das Universitätskrankenhaus Toulouse (CHUT) ist die Referenz des Gesundheitssektors in Südfrankreich. Es zählt 2.791 Betten und sein Einzugsbereich umfasst die ehemalige Region Midi-Pyrenees. Das CHUT ist das viertgrößte Krankenhaus Frankreichs in Bezug auf Patientenvolumen, mit gezählten 614.800 ambulanten und 179.900 stationären Patienten in 2006. Das CHUT wurde 2004 neu organisiert und in klinische und medizinisch-technische Zentren aufgeteilt. Das CHUT besteht aus mehreren in Toulouse liegenden Krankenhäusern: dem Purpan Krankenhaus, dem Rangueil-Larrey Krankenhaus, dem Hôpital des Enfants (Kinderkrankenhaus), dem Paule de Viguier Krankenhaus, dem Grave-Casselardit Krankenhaus und eines außerhalb von Toulouse liegendem Krankenhaus, dem La Fontaine Salée Krankenhaus in Salies du Salat.

© Universitätskrankenhaus Toulouse

Prof. Philippe Caron, MD

Philippe Caron ist Leiter der Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen am CHU Toulouse. Er repräsentiert Frankreich beim IGN, ist Präsident der Schilddrüsen-Forschungsgruppe (GRT) in Frankreich und wird im Rahmen von EUthyroid die Rolle eines Regional Managers innehaben.

Rolle in EUthyroid

Innerhalb von EUthyroid kommt dem CHUT die Rolle des Regional Managers für Frankreich zu. Frankreich verfügt über kein IDD-Präventions- bzw. –Monitoring-Programm. Die Mitarbeiter am CHUT dienen als Kontrollgruppe der Bewertungsstudie und werden den Dialog mit Entscheidungsträgern eröffnen, damit diese die im Positionspapier enthaltenen Resultate von EUthyroid verbreiten (WP6).Diese Vergleiche sind notwendig, um Politiker von den Vorteilen einer gesamteuropäischen IDD-Verordnung und Jod-Monitorings zu überzeugen.

Ph Caron, Cl Jaffiol, J Leclère, J Orgiazzi, F Delange. Apport iodé en France. Résultats nationaux du projet Thyromobile dans une population d’enfants scolarisés de 6 à 14 ans. Ann Endocrinol (Paris). 1996, 57, 228-233.

F Delange, G Benker, Ph Caron, O Eber, W Ott, F Peter, J Podoba, M Simescu, Z Szybinski, F Vertongen, P Vitti, W Wiersinga, V Zamrazil. Thyroid volume and urinary iodine in European schoolchildren. Standardization of values for assessment of iodine deficiency. Eur J Endocrinol. 1997, 136, 180-187.

Ph Caron, M Hoff, S Bazzi, A Dufor, G Faure, I Ghandour, P Lauzu, Y Lucas, D Maraval, F Mignot, P Réssigeac, F Vertongen, V Grangé. Urinary iodine excretion during normal pregnancy in healthy women living in the southwest of France : correlation with maternal thyroid parameters. Thyroid. 1997, 7, 749-754.

Ph Caron, D Glinoer, P Lecomte, J Orgiazzi, JL Wémeau. Apport iodé en France. Prévention de la carence iodée au cours de la grossesse et l’allaitement. Ann Endocrinol. 2006, 67, 281-286.

Ph Caron. Prévention des désordres thyroïdiens au cours de la grossesse. Journal de Gynécologie, Obstétrique et Biologie de la Reproduction. 2009, 38, 574-579.

© Universitätskrankenhaus Toulouse

KONTAKTINFORMATIONEN:

Universitätskrankenhaus Toulouse
170 avenue de Casselardit, 31059 Toulouse, Frankreich

Prof. Philippe Caron, MD

Tätigkeit: Regional Manager
E-Mail: caron.p@nullchu-toulouse.fr
Tel.: 00 33 567 771 701

www.chu-toulouse.fr

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Endokrinologie Zentrum


Das Endokrinologie Zentrum (EC) wurde 2002 gegründet. Ziel des Zentrums ist eine hochqualitative endokrinologische Behandlung ambulanter Patienten und die Teilnahme an wissenschaftlichen Arbeiten. Das EC ist auf die Diagnose und Behandlung von Diabetes und Fettleibigkeit, Krankheiten der Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Nebenniere, Hypophyse und Geschlechtsdrüsen, Wachstumsstörungen sowie Störungen des Wasser-, Mineral- und Fettstoffwechsels spezialisiert. Das EC hat 2004 einen Vertrag mit der estnischen Krankenversicherung unterzeichnet und 2006 wurde es in die Liste der F&E Institutionen des estnischen Kultur- und Bildungsministeriums aufgenommen. Jährlich werden im Zentrum rund 4.000 Patienten hauptsächlich mit Schilddrüsenerkrankungen, behandelt. Am EC arbeiten 6 Mitarbeiter mit Erfahrungen im Bereich der Endokrinologie und Pflege.

© Stefanie Freynschlag

Toomas Podar, MD

Toomas Podar ist Mitbegründer des 2002 gegründeten Endokrinologie Zentrums, aus der er eine erfolgreiche Privatpraxis und Stätte für wissenschaftliche und klinische Studien machen konnte. Er absolvierte sein Doktorat in Endokrinologie an der Medizinischen Fakultät Moskau (in seiner Doktorarbeit behandelt er Autoimmunität in der Basedow-Krankheit, 1988), ein Master in Volksgesundheit der Epidemiologie (Universität Pittsburgh, PA, USA, 1991) und einen Doktor in Medizinwissenschaften (Interne Medizin, Universität Tartu, Estland, 1994).

Rolle in EUthyroid

Innerhalb von EUthyroid kommt dem EC die Rolle des Regional Managers für Estland zu. Estland verfügt über kein IDD-Präventions- bzw. –Monitoring-Programm. Die Mitarbeiter des EC dienen als Kontrollgruppe der Bewertungsstudie und werden den Dialog mit Entscheidungsträgern eröffnen, damit diese die im Positionspapier enthaltenen Resultate von EUthyroid verbreiten (WP6). Diese Vergleiche sind notwendig, um Politiker von den Vorteilen einer gesamteuropäischen IDD-Verordnung und Jod-Monitorings zu überzeugen.

Harjutsalo V, Podar T, Tuomilehto J. Cumulative incidence of type 1 diabetes in 10,168 siblings of Finnish young-onset type 1 diabetic patients. Diabetes. 2005;54(2):563-9.

Pozzilli P, Manfrini S, Buzzetti R, Lampeter E, Leeuw ID, Iafusco D, Prisco M, Ionescu-Tirgoviste C, Kolouskova S, Linn T, Ludvigsson J, Madacsy L, Mrozikiewicz AS, Mrozikiewicz PM, Podar T, Vavrinec J, Vialettes B, Visalli N, Yilmaz T, Browne PD; IMDIAB group. Glucose evaluation trial for remission (GETREM) in type 1 diabetes: a European multicentre study. Diabetes Res Clin Pract. 2005;68(3):258-64.

Karvonen M, Tuomilehto J, Podar T. Epidemiology of Type I diabetes. In: Textbook of diabetes. 3rd edition. Eds. Pickup J, Williams G. Blackwell Science, Oxford, Boston, Melbourne, Berlin, Paris, Tokyo, 2003,5.1—5.14.

Veinpalu M, Ambos A, Velbri S, Vaher Y, Podar T. Urinary iodine excretion in Estonian children. Eur J Endocrinol. 1996;135(2):248.

Saarma VA, Podar T. Antibodies to the plasma membranes of thyrocytes in patients with diffuse toxic goiter during treatment with mercazole. Probl Endokrinol. 1988;34(5):17-9.

© Toomas Podar

KONTAKTINFORMATIONEN:

Endokrinologie Zentrum
Vaksali Street 17, 50410 Tartu, Estland

Toomas Podar, MD

Tätigkeit: Regional Manager
E-Mail: toomaspodar@nullhotmail.com
Tel.: 00 37 27 301 909

www.endokrinoloogia.ee

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Institut für Endokrinologie


Das Institut für Endokrinologie (ENDO) wurde 1957 eingerichtet und ist eine unabhängige Fördereinrichtung im Rahmen des tschechischen Gesundheitssystems, das direkt vom tschechischen Gesundheitsministerium verwaltet wird. Das Institut ist eine Forschungsorganisation, das die Diagnose, Prävention und Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen untersucht. Das ENDO ist hochspezialisiert in Prävention, Diagnose, Behandlung, Forschung sowie prä- und post-graduierte Bildungsstätte im Bereich der Endokrinologie und verwandter medizinischer Fächer, wie klinische Biochemie mit Hauptaugenmerk auf Endokrinologie und Stoffwechsel, einschließlich molekularer Endokrinologie, Diabetes, Adipositas und klinischer Immunologie. Zurzeit arbeiten mehr als 150 Personen am Institut. Die Tätigkeiten des ENDO spiegeln die schnelle Entwicklung der Endokrinologie und verwandter medizinischer Fachrichtungen in den letzten 50 Jahren wider. Zu der vom ENDO geleisteten Pionierarbeit gehört das nationale Screening von Jodmangel in den späten 1950er Jahren, zu einer Zeit, wo dieses zu den ersten und umfassendsten Projekten dieser Artin Europa zählten. Außerdem setzte das ENDO als erstes Institut die Radiojodtherapie bei Schilddrüsenerkrankungen, einschließlich bei Schilddrüsenkrebs sowie neue nuklearmedizinische Behandlungsmethoden ein.

© Institute of Endocrinology, Prague

Prof. Vaclav Zamrazil, MD

Vaclav Zamrazil ist Professor für Innere Medizin und Arzt für Medizinwissenschaften. Er ist der Vertreter der Tschechischen Republik im IGN (Iodine Global Network) und ist als Regional Manager am EUthyroid-Projekt beteiligt. Seit 1999 ist er Leiter der Abteilung für Endokrinologie am Institut für Postgraduiertenpädagogik in Prag. Er ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Organisationen, darunter: Tschechische Gesellschaft für Endokrinologie; Tschechische Diabetes Gesellschaft; Europäische Schilddrüse-Verbindung; Tschechische Gesellschaft für Innere Medizin; Tschechische Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie; Vereinigung der Ärzte in Prag und der slowakischen medizinischen Gesellschaft. Er ist auch Mitglied des Interdisziplinären Komitees für die Behandlung von Jodmangel in der Tschechischen Republik am Staatlichen Heideinstitut in Prag. Er verfasste oder koordinierte mehr als 450 Publikationen, von denen rund zweihundert wissenschaftlich begutachtete wissenschaftliche Arbeiten waren und erhielt im Laufe seiner Karriere mehrere anerkannte Preise.

Rolle in EUthyroid

Innerhalb von EUthyroid wird ENDO als Regional Manager relevante Informationen nationaler und regionaler Datenbanken zu Jodversorgung und Schilddrüsenerkrankungen sammeln. Folglich soll es an der Erstellung einer gemeinsamen europäischen Datenbank mit Informationen zu den Folgen von Schilddrüsenerkrankungen mitarbeiten (WP1) und eine Studie an Schulkindern, eine an schwangeren Frauen und eine an Erwachsenen zu Jodversorgung und Schilddrüsenfehlfunktionen durchführen (WP2).

Charvat J, Svab P, Havlin J, Bilek R, Zamrazil V. The significance of plasma adrenomedullin and calcitonin gene-related peptide concentration in patients with Type 2 diabetes mellitus who are treated for cardiovascular risk factors. Neuro Endocrinol Lett. 2014;35(2):154-8.

Jiskra J, Fait T, Bílek R, Krátký J, Bartáková J, Lukáš J, Límanová Z, Telička Z, Zamrazil V, Potluková E. Mild iodine deficiency in women after spontaneous abortions living in a iodine-sufficient area of Czech Republic: prevalence and impact on reproductive health. Clin Endocrinol (Oxf) 2014;80(3):452-8.

Bílek R, Stárka L, Zamrazil V. Dysthyronemia in normal concentrations of thyrotropin – analytical and clinical consequences. Horm Mol Biol Clin Invest 2013;13(2):13-17.

Bílek R, Stárka L, Zamrazil V. Evaluation of dysthyronemia in endocrinological patients. Horm Mol Biol Clin Invest 2011,8(3):499-504.

Simunkova K, Hampl R, Hill M, Kriz L, Hrda P, Janickova-Zdarska D, Zamrazil V, Vrbikova J, Vondra K. Adrenocortical function in young adults with diabetes mellitus type 1. J Steroid Biochem Mol Biol. 2010;122(1-3):35-41.

© Radovan Bílek

KONTAKTINFORMATIONEN:

Institut für Endokrinologie
Narodni 8, 11694 Prag, Tschechische Republik

Prof. Vaclav Zamrazil, MD

Tätigkeit: Regional Manager
E-mail: vzamrazil@nullendo.cz
Tel.: 00 420 224 905 302

www.endo.cz


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Nationales Verteidigungsministerium, Militärkrankenhaus der Streitkräfte


Das Militärkrankenhaus für Streitkräfte (HFAR) unterliegt der Zuständigkeit des portugiesischen Verteidigungsministeriums (DEFESA). Die Endokrinologie Abteilung (EA) wurde am HFAR 1982 ins Leben gerufen und 1997 umstrukturiert. Das HFAR ist ein der Universität angeschlossenes Krankenhaus und ist klinische Versorgungs-, Bildungs- (prä- und post-graduate) und Forschungsstätte. Das Krankenhaus bietet militärischem und Sicherheitspersonal sowie deren Familien und auch Zivilisten eine hochwertige und umfassende medizinische Versorgung. Die EA zählt 5 Konsulenten und 2 Archivare für Endokrinologie, 3 Ernährungsberater und 3 Forschungsschwestern. Die Abteilung nimmt Medizinstudenten und Ärzte zur Ausbildung in Endokrinologie auf und nimmt regelmäßig an Ringprojekten mit Krankenhäusern, Universitäten, wissenschaftlichen Gesellschaften und Gesundheitsbehörden teil. Das Hauptinteresse der Abteilung gilt den Schilddrüsenerkrankungen und Typ-2-Diabetes.

© Maria João Gomes

© Maria João Gomes

João J de Castro, MD

João J de Castro ist endokrinologischer Konsulent mit klinischem Forschungsschwerpunkt in Jod- und Schilddrüsenerkrankungen. De Castro ist Direktor der Abteilung für Endokrinologie am Militärkrankenhaus der Streitkräfte und Generalsekretär der portugiesischen Gesellschaft für Endokrinologie. Er ist außerdem Gründungsmitglied und ehemaliger Präsident der Schilddrüseneinheit der portugiesischen Gesellschaft für Endokrinologie. De Castro hat an mehr als 300 Konferenzen teilgenommen und Präsentationen auf nationalen und internationalen Kongressen und Schulungen gemacht. Er hat mehr als 80 Artikel in Peer-Review Zeitschriften veröffentlicht. De Castro wurde mit 11 nationalen Preisen für Endokrinologie ausgezeichnet und repräsentiert Portugal beim IGN.

Rolle in EUthyroid

Innerhalb von EUthyroid wird DEFESA als Regional Manager relevante Informationen nationaler und regionaler Datenbanken zu Jodversorgung und Schilddrüsenerkrankungen sammeln, an der Erstellung einer gemeinsamen europäischen Datenbank mit Informationen zu den Folgen von Schilddrüsenerkrankungen mitarbeiten (WP1) und eine Studie an Schulkindern zu Jodversorgung und Schilddrüsenfehlfunktionen durchführen (WP2).

Department of Health. Guidelines: Iodine in women during preconception, pregnancy and breastfeeding 2013.

Lopes MS, de Castro JJ, Marcelino M, Oliveira MJ, Carrilho F, Limbert E. Iodine and Thyroid: What a Clinician Should Know. Acta Médica Portuguesa. 2012;25(3): 174-178.

Limbert E, Prazeres S, Sao Pedro M, Madureira D, Miranda A, Ribeiro M, Carrilho F, de Castro JJ, Lopes MS, Cardoso J, Carvalho A, Oliveira MJ, Reguengo H, Borges F. Iodine intake in Portuguese school children. Acta Med Port. 2012;25(1): 29-36.

Limbert E, Prazeres S, Madureira D, Miranda A, Ribeiro M, Abreu FS, Cesar R, Ferreira AM, Ferreira M, Maritza S, Lemos L, Carvalho R, ponte C, Mota L, Carrilho F, de Castro JJ, Oliveira MJ. Aporte do iodo nas Regiões Autónomas da Madeira e dos Açores. Revista Portuguesa de Endocrinologia, Diabetes e Metabolismo 2012;7(2): 2-7.

Limbert E, Prazeres S, Sao PM, Madureira D, Miranda A, Ribeiro M, de Castro JJ, Carrilho F, Oliveira MJ, Reguengo H, Borges F. Iodine intake in Portuguese pregnant women: results of a countrywide study. Eur J Endocrinol 2010;163(4): 631-635.

© Maria João Gomes

KONTAKTINFORMATIONEN:

Verteidigungsministerium, Militär-Universitätskrankenhaus
Azinhaga dos Ulmeiros – 1649-020, Lissabon, Portugal

João J de Castro, MD

Tätigkeit: Regional Manager
E-Mail: joao.castro@nulldefesa.pt, jcastro.endoc.hmp@nullsapo.pt
Tel.: 00 35 121 751 9550

www.emgfa.pt

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